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Design als Wirtschaftsfaktor im United Kingdom

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Autoren: Andreas Köster, Corinna Sauter

Großbritannien hat eine lange Designgeschichte und auch in der Gegenwart ist britisches Design hoch angesehen und international erfolgreich. Das Land hat viele große Designer hervorgebracht, besonders im Produktdesign und Modedesign. Die Designinstitutionen haben früh die Bedeutung des Designs für Mensch, Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft erkannt, die Branche entsprechend gefördert und das Bewusstsein für gutes Design geschärft. Und auch die zahlreichen Wettbewerbe, Auszeichnungen und Events zeigen das Bild einer lebendigen Branche mit tief verwurzeltem Designverständnis. Design ist in Großbritannien auch als Wirtschaftsfaktor erkannt worden und wird national gefördert, um die erstklassige Stellung britischen Designs in Zukunft international weiter auszubauen.

Die vorliegende Hausarbeit im Fach Designmanagement untersucht Design als Wirtschaftsfaktor im United Kingdom und besteht aus einer Präsentation und einer schriftlichen Ausarbeitung. Sie ist im Wintersemester 2009/2010 des Masterstudiengangs Wirtschaftskommunikation entstanden und bietet einen breiten Überblick über Designgeschichte, staatliche Förderung und Bedeutung von Design für die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches.
Inhalt

1. Geschichte des britischen Designs
1.1 Die Wiege des Industriedesigns
1.2 „Arts and Crafts“-Bewegung
1.3 Design and Industries Association
1.4 Modernes Design
Automobildesign
Pop-Kultur
Produktdesign
Modedesign
2. British Design Council
2.1 Geschichte
2.2 Auffassung von gutem Design
2.3 Aktuelle Aktivitäten
3. Die britische Designbranche
3.1 Studie des Design Council
3.2 Struktur und Merkmale
Starke Fragmentierung
Regionale Cluster
Junges Alter
Wirtschaftliche Bedeutung
Wachsender Sektor
Nationaler Wettbewerb
3.3 Förderung von Design
3.4 Designwettbewerbe
4. Fazit
Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis

Die Wiege des Industriedesigns
Großbritannien kann wohl als Mutterland des Designs bezeichnet werden, denn dort begann im 18. Jahrhundert die Industrialisierung. Die Industrielle Revolution ist für das Industrial Design die wichtigste Grundlage. Sie hatte im Jahr 1765 mit der Erfindung der Dampfmaschine durch den Schotten James Watt begonnen und die große Ära der industriellen Fertigung eingeläutet. Unzählige neue Maschinen und Produkte entstanden in kürzester Zeit und alles musste designt werden. Eingesetzt als Antrieb von Textilmaschinen, eroberte die Dampfmaschine zunächst das Transportwesen mit Lokomotiven, Schiffen und Landfahrzeugen. Dabei benötigten nicht nur die Fortbewegungsmittel an sich eine Gestaltung, sondern auch die gesamte dazugehörige Infrastruktur. Von Gleisanlagen über Straßen bis hin zu Stationen öffentlicher Nahverkehrsmittel musste alles erstmalig designt werden. Immer stärker beeinflusste die Erfindung auch die Massenproduktion von Papier, Glas, Metall und anderen Stoffen, die zuvor nicht industriell hergestellt wurden. In weiteren Schritten veränderten sich daraufhin auch die Arbeits- und Lebensformen radikal, was sich beispielsweise im Wohnungs- und Städtebau niederschlug. Niemals zuvor in der Geschichte verwandelte sich die Welt so radikal und schnell wie im 19. Jahrhundert und Großbritannien spielte dabei bis weit in das 20. Jahrhundert eine weltweit dominierende Rolle…

Download der Hausarbeit

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