Zufriedenheit in der Arbeitswelt
Autoren: Juliane Werner, Maika Ziehl
Die Hausarbeit aus dem Masterstudiengang Wirtschaftskommunikation im Fach Kommunikationspsychologie beschäftigt sich mit der Fragestellung, in wieweit Arbeit den Menschen krank macht und was dagegen getan werden kann.
Jeder achte Erwerbstätige ist psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt
Laut einer Untersuchung des statistischen Bundesamts Wiesbaden sind 12,3 Prozent der Befragten Arbeitnehmer psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Der Hauptteil der Belastungen entsteht durch Zeitdruck und Arbeitsüberlastung, Mobbing und Gewalt. Des Weiteren gaben 11 Prozent der Befragten an, körperlichen Belastungen ausgesetzt zu sein. Das Phänomen Stress am Arbeitsplatz ist in der heutigen, hektischen Leistungsgesellschaft keine Seltenheit. Diese Arbeit zeigt auf, was unter dem Wort „Stress“ verstanden wird, welche Arten es gibt, welche Auswirkungen Stress auf den Körper hat und welche Maßnahmen am Arbeitsplatz ergriffen werden können, um zufriedener und stressfreier zu werden.
Stress steigernde Faktoren
Die Faktoren, die am Arbeitsplatz am häufigsten Stress auslösen, können Ärger, Anspannung der Sinne (Straßenverkehr, Lärm, Licht, schlechte Luft), Zeitdruck, psychischer Druck (Verantwortung, Schuldgefühle gegenüber der Familie wegen zu starker Arbeit) und Frustration durch Arbeitsüberforderung oder Unterforderung sein. Dies fördert die Anfälligkeit für Krankheiten. Arbeit kann bei Auftreten zu vieler belastender Reize über einen längeren Zeitraum krank machen. Jedoch ist es nicht der „normale“ Stress, der krank macht, sondern andauernder Stress und mangelnde Erholungsphasen. Ausschlaggebend ist, die Stressdosis. Ein gewisses Maß an Stress ist positiv und kann sogar motivierend und leistungssteigernd wirken. In vielen Situationen kann uns Stress zu besseren Leistungen anspornen wie beispielsweise im Beruf, im Sport oder bei Prüfungen.
Negativen Stress verhindern und Ausgleich schaffen
Um dem negativen und andauernden Stress entgegenzuwirken und sich zu schützen, gibt es verschiedene Maßnahmen, die in dieser Arbeit herausgestellt werden. Es wird aufgeführt, dass vor allem der eigene Ausgangszustand entscheidend ist, in der sich eine Person befindet, wenn Stress auf ihn oder sie eintrifft. Stress kann oft auch eine eigene schöpferische Leistung sein und daraus hervorgehen, wie stark wir uns der jeweiligen Situation hingeben. Hierbei ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, ob wir uns den Stress eventuell auch teilweise selber machen und hervorrufen. Die eigene Gesundheit und Ausgeglichenheit sind zum guten Teil selbst erreichbar, in dem Erholung in den Alltag eingebaut wird, auf eine gesunde Ernährung geachtet und regelmäßig Sport betrieben wird.


