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	<title>Studium der Wirtschaftskommunikation</title>
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		<title>Anlegerstudie 2012 &#8211; Informationsanforderungen von Privatanlegern und Perspektiven für IR</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 20:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Financing, Accounting, Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Investor Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Privatanleger in Deutschland zeichnen sich durch ein langfristiges Interesse an Unternehmen aus. Sie informieren sich sowohl offline als auch online. Beide Kanäle müssen von Unternehmen bedient werden, um die Informationswünsche zu erfüllen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton746" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FKWXy2M&amp;via=koesteran&amp;text=Anlegerstudie%202012%20%26%238211%3B%20Informationsanforderungen%20von%20Privatanlegern%20und%20Perspektiven%20f%C3%BCr%20IR%20-...%20&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2012%2F05%2Fanlegerstudie-2012-informationsanforderungen-von-privatanlegern-und-perspektiven-fur-ir%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><span id="more-746"></span></p>
<p><strong>Wissenschaftliche Studie zu Privatanlegern</strong><br />
In Zeiten volatiler Kapitalmärkte profitieren Unternehmen von Privatanlegern, die Aktien halten und Anleihen zeichnen und so Stabilität schaffen. Wie und mit welchen Informationen diese Zielgruppe versorgt werden möchte und wo heute noch Defizite in der Finanzkommunikation liegen, hat das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig gemeinsam mit der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (DSW), der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Deutsche EuroShop AG untersucht. <strong>Befragt wurden mehr als 500 Privatanleger in Deutschland mit monetärem Engagement in Aktien, Investmentfonds und/oder Unternehmensanleihen.</strong></p>
<p>Ergebnisse der <strong><a title="http://www.anlegerstudie.com/" href="http://www.anlegerstudie.com/" target="_blank">Anlegerstudie 2012</a></strong>.</p>
<p><a title="http://www.anlegerstudie.com/" href="http://www.anlegerstudie.com/" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-747" title="Anlegerstudie 2012 - Informationsanforderungen von Privatanlegern" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2012/05/Anlegerstudie-2012-Informationsanforderungen-von-Privatanlegern-300x214.jpg" alt="Anlegerstudie 2012 - Informationsanforderungen von Privatanlegern" width="300" height="214" /></a></p>
<p><strong>Informationskanäle von privaten Anlegern</strong><br />
Privatanleger in Deutschland zeichnen sich durch ein langfristiges Interesse an Unternehmen aus. Sie informieren sich sowohl offline als auch online. Beide Kanäle müssen von Unternehmen bedient werden, um die Informationswünsche zu erfüllen. Als erste Anlaufstellen im Internet werden die Investor-Relations-Webseiten der Unternehmen genannt. Dort erwarten Privatanleger sowohl Präsentationen als auch Live-Events (Telefonkonferenzen, Webcasts, Online-Hauptversammlung) und Audio- und Videoformate. Großes Interesse gilt auch dem Online-Geschäftsbericht. Social Media sind dagegen vor allem bei der Kommunikation mit jüngeren Anlegern unter 40 Jahren relevant. Entsprechende Plattformen werden für die Informationsbeschaffung zu ihren Anlagen und Finanzthemen genutzt. Momentan spielen in diesem Bereich Anlegerforen, Online-Wissensportale und Blogs über alle Altersgruppen hinweg die größte Rolle; mit Facebook und Twitter werden bislang nur die unter 40-Jährigen erreicht. Die Studie zeigt allerdings, dass die Nutzer im Social Web nicht auf einen Kanal fokussiert sind, sondern Social Media in der Breite nutzen. Sehr häufig nachgefragt werden zudem Präsentationen im Internet. Diese können sich sowohl auf der IR-Webseite als auch auf spezifischen Plattformen wie SlideShare befinden.</p>
<p>Im Offline-Bereich sind der Geschäftsbericht und gedruckte Aktionärszeitungen bzw. -briefe weiterhin die wichtigsten Medien in der Privatanleger-Kommunikation seitens der Unternehmen. Sie werden häufiger als Live-Events wie die Hauptversammlung, Finanzmessen, Anlegerforen oder Tage der offenen Tür nachgefragt.</p>
<p><strong>Online-Finanzportale sind wichtige Informationsquelle</strong><br />
Privatanleger greifen weiterhin stark auf Informationen und die Beratung von Anlegerschutzvereinigungen zurück. Der Austausch im Bekannten und Freundeskreis wird wider Erwarten eher selten genutzt. Finanzjournalisten nehmen eindeutig die führende Rolle als Vermittler und Meinungsbildner ein. Entsprechende Angebote im Print-Bereich (Tagespresse, Wirtschaftsmagazine, Finanz- und Börsentitel) sind die vorrangige Informationsquelle, gefolgt von kostenfreien Online-Informationsportalen. Diese Portale sind im Vergleich zu Social-Media-Angeboten bereits etabliert und werden von Anlegern aller Altersgruppen intensiv genutzt. Sie liegen hinsichtlich Nutzungshäufigkeit, Glaubwürdigkeit und Qualität des Informationsangebots in der Wahrnehmung zudem vor kostenpflichtigen professionellen Anbietern wie Bloomberg und Reuters.</p>
<p>Die Teilnehmer der Befragung wünschen sich von der Finanzkommunikation eine vertrauenswürdige, kostenlose und professionelle Informationspolitik, bei der sie dieselben Informationen wie institutionelle Anleger erhalten. Neben &#8216;harten&#8217; Fakten wie Aktienkurs und Kennzahlen suchen Privatanleger vor allem auch Informationen zu Produkten, zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens und zur Qualität des Managements. Mit den von den Unternehmen angebotenen Informationen sind deutsche Privatanleger nur mäßig zufrieden. Bei der Online-Kommunikation wird das größte Potenzial für eine bessere Ansprache gesehen.</p>
<div id="__ss_12913274" style="width: 595px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Anlegerstudie 2012 - Informationsanforderungen von Privatanlegern und Perspektiven für Investor Relations" href="http://www.slideshare.net/communicationmanagement/anlegerstudie-2012-informationsanforderungen-von-privatanlegern-und-perspektiven-fr-investor-relations" target="_blank">Anlegerstudie 2012 &#8211; Informationsanforderungen von Privatanlegern und Perspektiven für Investor Relations</a></strong> <object id="__sse12913274" width="595" height="497" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=chartberichtanlegerstudie2012universittleipzig-120513082225-phpapp01&amp;stripped_title=anlegerstudie-2012-informationsanforderungen-von-privatanlegern-und-perspektiven-fr-investor-relations&amp;userName=communicationmanagement" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse12913274" width="595" height="497" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=chartberichtanlegerstudie2012universittleipzig-120513082225-phpapp01&amp;stripped_title=anlegerstudie-2012-informationsanforderungen-von-privatanlegern-und-perspektiven-fr-investor-relations&amp;userName=communicationmanagement" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /> </object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/communicationmanagement" target="_blank">University of Leipzig &#8211; Department Communication Management and Public Relations</a></div>
</div>
<p><strong>Ansgar Zerfaß</strong>, Professor für Kommunikationsmanagement an der Universität Leipzig, sieht die Unternehmen an dieser Stelle in der Pflicht: <em>&#8220;Privatanleger benötigen eine spezifische Ansprache &#8211; hier können viele Unternehmen im Social Web einiges erreichen. Webseiten für Investor Relations werden heute sehr gut angenommen, dort kann man ansetzen und neue, dialogorientierte Formate und Plattformen ergänzen.&#8221;</em></p>
<p><strong>Kristin Köhler</strong>, Projektleiterin der Anlegerstudie, weist darauf hin, dass sich Privatanleger in ihrem Informationsverhalten hinsichtlich ihres Alters, ihrer Online- und ihrer Social-Media-Affinität unterscheiden. Das jeweilige Anlageverhalten und Faktoren wie Risikoaffinität, Anlageerfahrung, Beteiligung oder Diversifikation des Portfolios beeinflussen die Informationsbeschaffung dagegen kaum. <em>&#8220;Die Kommunikation mit Privatanlegern als relativ heterogener Gruppe, deren einzelne Mitglieder den IR-Verantwortlichen meist nicht persönlich bekannt sind, gestaltet sich von daher weniger komplex, als es auf den ersten Blick scheint&#8221;</em>, so die Wissenschaftlerin.</p>
<p>Die Anlegerstudie der Universität Leipzig hat sich erstmals dezidiert mit den Informationsanforderungen von Privataktionären &#8211; einer leider noch immer von Unternehmen nachrangig betrachteten Investorengruppe &#8211; beschäftigt, fasst <strong>Marc Tüngler</strong>, Hauptgeschäftsführer der DSW, die Unterstützung der wissenschaftlichen Analyse durch die Anlegerschutzvereinigung zusammen. <em>&#8220;Aber nicht nur bei Unternehmen, sondern vor allem in der Anlageberatung wird Verbesserungspotenzial sichtbar&#8221;</em>, so Tüngler. Die Ergebnisse können zur weiteren Professionalisierung der Privatanlegerkommunikation und -beratung beitragen, bestätigt auch Daniel Bauer, Mitglied im Vorstand der SdK.</p>
<p><em>&#8220;Die Anlegerstudie gibt IR-Managern wichtige Impulse für eine zielgruppengerechte, transparente und umfassende Kommunikation&#8221;</em>, fasst <strong>Patrick Kiss</strong>, Leiter Investor &amp; Public Relations der Deutsche Euroshop AG, zusammen. <em>&#8220;Wir versuchen den Anforderungen unserer Aktionäre gerecht zu werden, indem wir neben traditionellen Maßnahmen auch neue Kanäle im Internet in unsere Kommunikationspolitik einbinden. Für eine gezielte Ansprache war es uns wichtig, die Bedürfnisse unserer Privatinvestoren detaillierter zu kennen.&#8221;</em></p>
<p><span style="color: #888888;">______________________</span></p>
<p><span style="color: #888888;">Quelle: <a title="http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/kommunikation-kapitalmarkt-anlegerstudie-2012-ver%C3%B6ffentlicht-090217733.html" href="http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/kommunikation-kapitalmarkt-anlegerstudie-2012-ver%C3%B6ffentlicht-090217733.html" target="_blank"><span style="color: #888888;">de.finance.yahoo.com</span></a></span></p>
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		</item>
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		<title>Finalisten des Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation 2012</title>
		<link>http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/2012/04/finalisten-des-deutschen-preis-fur-wirtschaftskommunikation-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 13:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[DPWK]]></category>
		<category><![CDATA[Finalisten]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus über 1.200 Unternehmen hat die Jury des Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation 46 Finalisten ausgewählt, die im Rennen um den Goldenen Funken in neun Kategorien gegeneinander antreten. Darunter sind sowohl Konzerne als auch mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton736" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FH8hJiJ&amp;via=koesteran&amp;text=Finalisten%20des%20Deutschen%20Preis%20f%C3%BCr%20Wirtschaftskommunikation%202012%20-%20Studium%20der%20Wirtschaftskommunikation&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2012%2F04%2Ffinalisten-des-deutschen-preis-fur-wirtschaftskommunikation-2012%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Aus über <strong>1.200 Unternehmen</strong> hat die Jury des Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation <strong>46 Finalisten</strong> ausgewählt, die im Rennen um den Goldenen Funken in neun Kategorien gegeneinander antreten. Darunter sind sowohl Konzerne als auch mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.</p>
<p>&#8220;Nahezu alle eingereichten Kommunikationskonzepte waren hochwertig und auf ihre Art besonders. In den letzten Jahren ist ein deutlicher qualitativer Anstieg in der Außendarstellung der Unternehmen zu spüren&#8221;,  stellt der Vorsitzende der studentischen Jury, Mauricio Prinzlau, fest. Prämiert werden die Unternehmen am 6. Juni 2012 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Tipi am Kanzleramt in Berlin.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2012/04/Finalisten.jpg"><img class="size-medium wp-image-739 aligncenter" title="Finalisten des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation 2012" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2012/04/Finalisten-300x154.jpg" alt="Finalisten des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation 2012" width="300" height="154" /></a></p>
<p><strong>1. Beste Kommunikation der Corporate Social Responsibility</strong></p>
<ul>
<li>Deutsche Bank AG (Agentur: Saatchi &amp; Saatchi Germany )</li>
<li>Deutsche Telekom AG (Agentur: YOOCON GmbH)</li>
<li>ING-Diba AG</li>
<li>neckermann.de GmbH</li>
</ul>
<p><strong>2. Bestes Corporate Publishing Design</strong></p>
<ul>
<li>Berliner Stadtreinigung  (Agentur: Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH)</li>
<li>Franz Haniel &amp; Cie. GmbH (Agentur: Burda Creative Group GmbH )</li>
<li>HERAEUS Holding GmbH (Agentur: 3st kommunikation)</li>
<li>Metro AG  (Agentur: grintsch communications GmbH &amp; Co. KG)</li>
<li>Stadtwerke Witten GmbH  (Agentur: Eden &amp; Team Werbeagentur )</li>
</ul>
<p><strong>3. Beste Public Relations</strong></p>
<ul>
<li>Brother International GmbH (Agentur: Dokulife Consulting)</li>
<li>comdirect bank AG (Agentur: ergo Unternehmenskommunikation GmbH &amp; Co. KG)</li>
<li>Deutsche Post AG</li>
<li>DAG GmbH &amp; Co. KG</li>
<li>Metro AG (Agentur: BBDO Proximity Berlin GmbH)</li>
</ul>
<p><strong>4. Beste Markenpolitik</strong></p>
<ul>
<li>Deutsche Kautionsgemeinschaft AG (Agentur: Creative Business GmbH)</li>
<li>Evonik Industries AG</li>
<li>Ricola AG (Agentur: webguerillas GmbH)</li>
<li>Südwestbank AG (Agentur: Keim Identity GmbH)</li>
</ul>
<p><strong>5. Bestes Event- und Messemarketing</strong></p>
<ul>
<li>Amway GmbH (Agentur: fischerAppelt AG)</li>
<li>C&amp;A Mode GmbH &amp; Co. KG (Agentur: Melches Vonderstein Werbeagentur / 37 Grad – Büro für Live Kommunikation GmbH)</li>
<li>Still GmbH (Agentur: melting elements GmbH)</li>
<li>Telekom Deutschland GmbH (Agentur: zweimaleins werbeagentur gmbh)</li>
<li>Uni Credit Bank AG</li>
</ul>
<p><strong>6. Beste interne Kommunikation</strong></p>
<ul>
<li>Amway GmbH (Agentur: fischerAppelt AG)</li>
<li>C&amp;A Mode GmbH &amp; Co. KG (Agentur: : Melches Vonderstein Werbeagentur / 37 Grad – Büro für Live Kommunikation GmbH)</li>
<li>Drägerwerk AG &amp; Co. KGaA</li>
<li>OTTO GmbH &amp; Co. KG</li>
</ul>
<p><strong>7. Beste Online und Mobile Kommunikation</strong></p>
<ul>
<li>Deutsche Bahn AG (Agentur: Ogilvy &amp; Mather Frankfurt)</li>
<li>Deutsche Bank AG (Agentur: NIDAG GmbH)</li>
<li>OTTO GmbH &amp; Co. KG (Agentur: Companions GmbH)</li>
<li>Ricola AG (Agentur: webguerillas GmbH)</li>
<li>Yello Strom GmbH (Agentur: BBDO Proximity Berlin GmbH)</li>
</ul>
<p><strong>8. Beste Werbekommunikation</strong></p>
<ul>
<li>AGRAVIS Raiffeisen AG (Agentur: DAMM &amp; BIERBAUM GmbH)</li>
<li>Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Agentur: Heimat Werbeagentur)</li>
<li>C&amp;A Mode GmbH &amp; Co. KG (Agentur: Melches Vonderstein Werbeagentur / 37 Grad – Büro für Live Kommunikation GmbH)</li>
<li>Emmas Enkel (Agentur: move elevator GmbH)</li>
<li>Yello Strom GmbH (Agentur: BBDO Proximity Berlin GmbH)</li>
</ul>
<p><strong>9. Beste Innovative Kommunikation</strong></p>
<ul>
<li>Berliner Stadtreinigung (Agentur: Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH)</li>
<li>comdirect bank AG (Agentur: ergo Unternehmenskommunikation GmbH &amp; Co. KG)</li>
<li>Deutsche Telekom (Agentur: YOOCON GmbH)</li>
<li>Flughafen Frankfurt-Hahn (Agentur: Straub &amp; Linardatos GmbH)</li>
<li>Ströer Out-of-Home Media AG</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #888888;">Quelle: <a title="http://www.dpwk.de" href="http://www.dpwk.de/?id=281" target="_blank"><span style="color: #888888;">www.dpwk.de</span></a></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Panelbefragung untersucht die Kommunikation von 1.000 Unternehmen</title>
		<link>http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/2012/03/panelbefragung-untersucht-die-kommunikation-von-1-000-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 19:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[HTW Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Monitor Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Befragung]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute startet die Panelbefragung Monitor Wirtschaftskommunikation 2012, zu der rund 1.000 Kommunikationsverantwortliche deutscher Unternehmen eingeladen sind. Der Zeitraum der Onlinebefragung endet am 23. März 2012. Durchgeführt wird die Untersuchung von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und dem Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation im Rahmen des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation 2012.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton730" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FxHFrmk&amp;via=koesteran&amp;text=Panelbefragung%20untersucht%20die%20Kommunikation%20von%201.000%20Unternehmen%20-%20Studium%20der%20Wirtschaftskommunikation&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2012%2F03%2Fpanelbefragung-untersucht-die-kommunikation-von-1-000-unternehmen%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Heute startet die Panelbefragung <strong>Monitor Wirtschaftskommunikation 2012</strong>, zu der rund 1.000 Kommunikationsverantwortliche deutscher Unternehmen eingeladen sind. Der Zeitraum der Onlinebefragung endet am 23. März 2012. Durchgeführt wird die Untersuchung von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und dem Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation im Rahmen des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation 2012.</p>
<p><strong>Social Media und Mitarbeitergewinnung als Studien-Schwerpunkte<br />
</strong>Studienleiter Kay Neumann über die Inhalte der wissenschaftlichen Untersuchung: <em>„Wir möchten den aktuellen Stand sowie Trends in der Unternehmenskommunikation abbilden. Ein Schwerpunkt der Untersuchung ist die Online-Kommunikation und Social-Media-Nutzung von Unternehmen in Deutschland. Im vergangenen Jahr erwartete der Großteil der Kommunikationsverantwortlichen eine starke Entwicklung von Online-Kommunikation und Online-Werbung. Wir sind gespannt, ob sich diese Einschätzungen bestätigen.“</em> Die eingesetzten Kommunikationsinstrumente der Unternehmen, die Mitarbeitersituation und -rekrutierung sowie das Kommunikationscontrolling sind weitere Schwerpunkte der Befragung.</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2012/03/Funke.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-731" title="Der Goldene Funke - Monitor Wirtschaftskommunikation" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2012/03/Funke-300x259.png" alt="Der Goldene Funke - Monitor Wirtschaftskommunikation" width="300" height="259" /></a></p>
<p><strong>Ergebnis-Veröffentlichung am Tag der Wirtschaftskommunikation<br />
</strong>Die Ergebnisse der Untersuchung werden am 6. Juni 2012 in Berlin veröffentlicht. Im Rahmen des Tages der Wirtschaftskommunikation findet eine Fachtagung zur Wirtschaftskommunikation statt und es werden die Gewinner-Unternehmen des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Teilnahme für Unternehmen<br />
</strong>Unternehmen, die am Monitor Wirtschaftskommunikation teilnehmen möchten, können dies über diesen <a title="http://ww2.unipark.de/uc/Monitor_2012/" href="http://ww2.unipark.de/uc/Monitor_2012/" target="_blank">Link</a> tun.</p>
<p>Unter <a title="http://bit.ly/monitor-wk-2010" href="http://bit.ly/monitor-wk-2010" target="_blank">http://bit.ly/monitor-wk-2010</a> stehen die Ergebnisse aus dem Jahr 2010 kostenfrei zur Verfügung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation 2012 geht in die heiße Phase</title>
		<link>http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/2012/01/deutscher-preis-fur-wirtschaftskommunikation-2012-geht-in-die-heise-phase/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[DPWK 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Einreichung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskommunikation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/?p=724</guid>
		<description><![CDATA[In weniger als zwei Wochen endet die Anmeldephase zum Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation 2012. Unternehmen und Agenturen haben noch bis zum 27. Januar 2012 Zeit, sich in einer oder mehreren der insgesamt neun Preiskategorien zu bewerben. Die Frist zur Einreichung der Bewerbungsunterlagen endet dann am 17. Februar 2012. Erstmals sind in diesem Jahr auch Unternehmen aus Österreich und der Schweiz aufgerufen sich am Wettbewerb um den Goldenen Funken zu beteiligen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton724" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FxYdMFj&amp;via=koesteran&amp;text=Deutscher%20Preis%20f%C3%BCr%20Wirtschaftskommunikation%202012%20geht%20in%20die%20hei%C3%9Fe%20Phase%20-%20Studium%20der...%20&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2012%2F01%2Fdeutscher-preis-fur-wirtschaftskommunikation-2012-geht-in-die-heise-phase%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>In weniger als zwei Wochen endet die Anmeldephase zum Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation 2012. Unternehmen und Agenturen haben noch bis zum 27. Januar 2012 Zeit, sich in einer oder mehreren der insgesamt neun Preiskategorien zu <a title="http://www.dpwk.de/bewerbung/" href="http://www.dpwk.de/bewerbung/" target="_blank">bewerben</a>. Die Frist zur Einreichung der Bewerbungsunterlagen endet dann am 17. Februar 2012. Erstmals sind in diesem Jahr auch Unternehmen aus Österreich und der Schweiz aufgerufen sich am Wettbewerb um den Goldenen Funken zu beteiligen.</strong></p>
<p><strong>Sonderpreisträger 2012</strong><br />
Zusätzlich können sich alle Interessierten bei der Suche nach dem Sonderpreisträger 2012 beteiligen. Mit diesem Preis werden Personen, Institutionen oder Unternehmen für ihre gemeinnützige Arbeit in gesellschaftlich relevanten Bereichen geehrt. Aus allen eingegangen Vorschlägen ermitteln die Studierenden den Preisträger. Im vergangenen Jahr konnte der Verein &#8220;Junge Helden e.V.&#8221; mit dem Sonderpreis ausgezeichnet werden.</p>
<p><strong>Die Schirmherren stehen fest</strong><br />
Auch in diesem Jahr freut sich das Team den regierenden Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit als Schirmherren gewinnen zu können. Damit setzt sich eine nun mehr als zehn Jahre andauernde Tradition fort. Ebenfalls als Schirmherr zugesagt hat Philipp Rösler, der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.</p>
<div id="attachment_725" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2012/01/Ehrengast-auf-der-Preisverleihung-2011-der-Berliner-Unternehmer-Hans-Wall.jpg"><img class="size-medium wp-image-725" title="Ehrengast auf der Preisverleihung 2011 - der Berliner Unternehmer Hans Wall" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2012/01/Ehrengast-auf-der-Preisverleihung-2011-der-Berliner-Unternehmer-Hans-Wall-300x187.jpg" alt="Ehrengast auf der Preisverleihung 2011 - der Berliner Unternehmer Hans Wall" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Ehrengast auf der Preisverleihung 2011 - der Berliner Unternehmer Hans Wall</p></div>
<p>Neben der Verleihung des Goldenen Funken am Tag der Wirtschaftskommunikation organisieren die Studierenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin jedes Jahr auch eine Fachtagung rund um aktuelle Themen aus der Kommunikationsbranche. Mit dem Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation werden herausragende Kommunikationsmaßnahmen von Unternehmen und Agenturen geehrt.</p>
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		<title>Verein fördert Berliner Studenten mit Deutschlandstipendium</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 13:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandstipendium]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem kommenden Wintersemester unterstützt der gemeinnützige Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e. V. zwei Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin jeweils ein Jahr lang mit dem neu geschaffenen Deutschlandstipendium. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in 2011 gestartete deutschlandweite Stipendienprogramm fördert mit 300 Euro monatlich Studierende sowie Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Hälfte der Förderung kommt dabei vom Bund, die andere Hälfte von privaten Stiftern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton712" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2Fph1382&amp;via=koesteran&amp;text=Verein%20f%C3%B6rdert%20Berliner%20Studenten%20mit%20Deutschlandstipendium%20-%20Studium%20der%20Wirtschaftskommunikation&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2011%2F09%2Fverein-fordert-berliner-studenten-mit-deutschlandstipendium%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Ab dem kommenden Wintersemester unterstützt der gemeinnützige <a title="wk-verein.de/" href="http://www.wk-verein.de/" target="_blank">Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e. V.</a> zwei Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin jeweils ein Jahr lang mit dem neu geschaffenen <a title="deutschland-stipendium.de" href="http://www.deutschland-stipendium.de/" target="_blank">Deutschlandstipendium</a>. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in 2011 gestartete deutschlandweite Stipendienprogramm fördert mit 300 Euro monatlich Studierende sowie Studienanfänger, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Hälfte der Förderung kommt dabei vom Bund, die andere Hälfte von privaten Stiftern.</strong></p>
<p><strong>Deutschlandstipendium wird nicht auf das BAföG Angerechnet<br />
</strong>„Unser Verein nutzt das Deutschlandstipendium zur Förderung von Studenten, da es sich um ein einkommensunabhängiges Fördergeld zusätzlich zu BAföG-Leistungen handelt. Dadurch können sich besonders engagierte Studierende, die sonst neben dem Studium oft ein oder mehrere Jobs haben, erfolgreich auf ihre Hochschulausbildung konzentrieren“, erläutert Andreas Köster, Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung der Wirtschaftskommunikation, das Engagement. „Wir hoffen, dass zukünftig eine große Anzahl von Unternehmen auf das Stipendium aufmerksam wird und noch mehr Studierende davon profitieren können. Wenn man bedenkt, wie viel Honorar eine Personalagentur für eine erfolgreiche Vermittlung einer Fachkraft verlangt, ist das Deutschlandstipendium nicht nur eine sinnvolle, sondern sogar günstige Möglichkeit für Unternehmen, die besten Absolventen für sich zu gewinnen“, so Köster weiter.</p>
<p><strong>So funktioniert das Deutschlandstipendium<br />
</strong>Das Deutschlandstipendium fördert Studierende, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt. Zu den Förderkriterien zählen neben Erfolgen an Schule oder Hochschule auch das gesellschaftliche Engagement zum Beispiel in Vereinen, in der Hochschulpolitik, in kirchlichen oder politischen Organisationen sowie der Einsatz im sozialen Umfeld, in der Familie oder in einer sozialen Einrichtung. Berücksichtigt wird auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden, die sich aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben. Die Förderung pro Stipendium beträgt 300 Euro pro Monat. Sie ist unabhängig vom sonstigen Einkommen der Studierenden und ihrer Eltern. Die eine Hälfte übernehmen private Förderer, die andere Hälfte übernimmt der Bund.</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/09/Verein-zur-F%C3%B6rderung-der-Wirtschaftskommunikation-e.V..jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-713" title="Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V." src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/09/Verein-zur-F%C3%B6rderung-der-Wirtschaftskommunikation-e.V..jpg" alt="Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V." width="400" height="152" /></a></p>
<p><strong>Über den Verein<br />
</strong>Der gemeinnützige Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e. V. ist im Jahr 2000 von Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin gegründet worden. Seine 45 Mitglieder fördern ehrenamtlich die Wissenschaft, insbesondere die Wirtschaftskommunikation und deren Studenten. Größtes Praxisprojekt ist der Deutsche Preis für Wirtschaftskommunikation, bei dem Studenten den Goldenen Funken jährlich an Unternehmen mit herausragenden Kommunikationsmaßnahmen verleihen.</p>
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		<title>Deutschlandstipendium für Studenten der Wirtschaftskommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 12:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandstipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[HTW Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Kontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Studenten der Wirtschaftskommunikation und anderen Fachbereichen bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin ab sofort ein attraktives Stipendium an: Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geschaffene Deutschlandstipendium mit einer einkommensunabhängigen Förderung von monatlich 300 Euro.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton700" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FjCgCbq&amp;via=koesteran&amp;text=Deutschlandstipendium%20f%C3%BCr%20Studenten%20der%20Wirtschaftskommunikation%20-%20Studium%20der%20Wirtschaftskommunikation&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2011%2F06%2Fdeutschlandstipendium-fur-studenten-der-wirtschaftskommunikation%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Studenten der Wirtschaftskommunikation und anderen Fachbereichen bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin ab sofort ein attraktives Stipendium an: Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geschaffene Deutschlandstipendium mit einer einkommensunabhängigen Förderung von monatlich 300 Euro.</strong></p>
<p><strong>Bewerbungsfrist für das Deutschlandstipendium 2011<br />
</strong>Mit einem Deutschlandstipendium erhalten Studierende nicht nur eine wichtige finanzielle Förderung, sondern auch exklusiven Kontakt zu ihren Förderern. Ein Stipendium zeichnet gute Leistung und persönliches Engagement aus. Die Bewerbungsfrist ist allerdings recht knapp bemessen und läuft demnächst aus: Seit dem 1. Juni 2011 können sich alle Studentinnen und Studenten der HTW Berlin für ein Deutschlandstipendium bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2011. Die ersten Stipendien werden mit Beginn des Wintersemesters 2011/2012 vergeben. Daher heißt es jetzt: Schnell <a title="Die_HTW/Stipendienprogramm/bewerbung" href="http://www.htw-berlin.de/Die_HTW/Stipendienprogramm/bewerbung/index.html" target="_blank">bewerben</a>!</p>
<p><strong>Stipendien-Unterstützung für Studenten der HTW Berlin<br />
</strong>Die Höhe des Deutschlandstipendiums beträgt monatlich 300 Euro für mindestens 1 Jahr. Für Studenten besonders vorteilhaft ist, dass das Stipendium einkommensunabhängig und gegenüber dem BAföG anrechnungsfrei ist.</p>
<p><strong><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/06/Logo_Deutschlandstipendium.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-702" title="Deutschlandstipendium für Studenten der Wirtschaftskommunikation" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/06/Logo_Deutschlandstipendium-300x150.jpg" alt="Deutschlandstipendium für Studenten der Wirtschaftskommunikation" width="300" height="150" /></a>Bewerbung und Kriterien für das Stipendium<br />
</strong>Im Gegensatz zu den <a title="htw-berlin.de/Studium/Wohnen_Finanzieren/Stipendien" href="http://www.htw-berlin.de/Studium/Wohnen_Finanzieren/Stipendien/index.html" target="_blank">klassischen Stipendien</a> der Kirchen, Parteien und Stiftungen können sich Studenten beim Deutschlandstipendium kurzfristig bewerben und schon im Folgesemester eine Förderung erhalten. Außerdem ist die Bewerbung bei weitem nicht so aufwändig: Ein Bewerbungsformular, ein tabellarischer Lebenslauf, Studiennoten sowie Nachweise von einem eventuellen ehrenamtlichen Engagement reichen aus. Ein Motivationsschreiben ist nicht gefordert.</p>
<p>Die Leistungskriterien der Vergabe beziehen sich in erster Linie auf die bisher erbrachten Studienleistungen (Notendurchschnitt) sowie geleistete ECTS Punkte (Modulpunkte). Für Mastersudierende zählt zusätzlich die Abschlussnote des vorausgegangenen Studiums und für Erstsemester die noch keine Note erhalten konnten, gelten die gleichen Kriterien wie für Studienanfänger.</p>
<p>Weitere Kriterien sind soziales und gesellschaftliches Engagement wie beispielsweise hochschulpolitisches oder politisches Engagement, Mitarbeit in Religionsgemeinschaften, Verbänden und Vereinen. Insbesondere sind auch die persönlichen Umstände entscheidend, wie beispielweise schwere Krankheit oder Behinderung, pflegebedürftige Angehörige, Betreuung eigener Kinder (insbesondere als alleinerziehendes Elternteil), studienbegleitende Erwerbstätigkeit, familiäre Herkunft bzw. Migrationshintergrund.</p>
<p><strong>So funktioniert das Deutschlandstipendium</strong><br />
Die eine Hälfte des Geldes kommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, die andere Hälfte von Unternehmen. So haben Studenten neben der finanziellen Unterstützung auch gleich die Möglichkeit, attraktive Arbeitgeber kennen zu lernen. Das Deutschlandstipendium soll den Studierenden nach Möglichkeit während der gesamten Regelstudienzeit den Rücken frei halten. Es wird für mindestens zwei Semester bewilligt und für das nächste Studienjahr prüft die Hochschule erneut, ob alle Förderkriterien erfüllt sind und private Mittel nach wie vor zur Verfügung stehen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/06/So-funktioniert-das-Deutschlandstipendium.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-701" title="So funktioniert das Deutschlandstipendium" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/06/So-funktioniert-das-Deutschlandstipendium.jpg" alt="So funktioniert das Deutschlandstipendium" width="560" height="396" /></a></p>
<p><strong>Förderung für Studenten der Wirtschaftskommunikation</strong><br />
Gerade der Bereich Wirtschaftskommunikation ist mit seinen Schnittstellenkompetenzen und seiner breiten, praxisorientierten Ausbildung für Unternehmen interessant. Der an der HTW Berlin angesiedelte <a title="deutschlandstipendium-begeistert-fachkrafte-von-morgen" href="http://wk-verein.de/aktuelles/deutschlandstipendium-begeistert-fachkrafte-von-morgen/" target="_blank">Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e. V.</a> engagiert sich für Studenten und wirbt aktiv um Förder-Unternehmen und ihre Unterstützung. Es ist also zu hoffen, dass viele Unternehmen Studenten der Wirtschaftskommunikation ein solches Stipendium zu gute kommen lassen. Für weitere Informationen können sich Studierende und Unternehmen gerne jederzeit an den Verein oder die Hochschule wenden:</p>
<p><em><strong>Ansprechpartner des Vereins:<br />
</strong>Andreas Köster, 1. Vorstandsvorsitzender</em><br />
<em> Telefon: 0177 2833235</em><br />
<em> andreas.koester@wk-verein.de</em></p>
<p><em><strong>Ansprechpartner der HTW:<br />
</strong>Björn Stecher, Dipl. Wirtschaftsjurist (FH)</em><br />
<em> Telefon 0 30 5019 2796</em><br />
<em> bjoern.stecher@htw-berlin.de</em></p>
<p>Hier erhalten Sie weitere Informationen zum <a title="htw-berlin.de/Die_HTW/Stipendienprogramm" href="http://www.htw-berlin.de/Die_HTW/Stipendienprogramm.html" target="_blank">Deutschlandstipendium an der HTW Berlin</a></p>
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		<title>Die Gewinner des Goldenen Funkens 2011</title>
		<link>http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/2011/05/die-gewinner-des-goldenen-funkens-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 10:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Publishing Design]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Responsibility]]></category>
		<category><![CDATA[Event Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Markenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt- und Regionalmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Werbliche Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr werden Unternehmen und Agenturen für herausragende Kommunikationsmaßnahmen vom Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) mit dem Goldenen Funken ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird von Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin im Rahmen eines Projektstudiums geplant und umgesetzt. Unterstützt werden sie durch die HTW Berlin und den Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V., als finanziellen und rechtlichen Träger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton690" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FiGOnMb&amp;via=koesteran&amp;text=Die%20Gewinner%20des%20Goldenen%20Funkens%202011%20-%20Studium%20der%20Wirtschaftskommunikation&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2011%2F05%2Fdie-gewinner-des-goldenen-funkens-2011%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p>Jedes Jahr werden Unternehmen und Agenturen für herausragende Kommunikationsmaßnahmen vom Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) mit dem Goldenen Funken ausgezeichnet. Die Preisverleihung wird von Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft <a title="www.htw-berlin.de" href="http://www.htw-berlin.de" target="_blank">(HTW) Berlin</a> im Rahmen eines Projektstudiums geplant und umgesetzt. Unterstützt werden sie durch die HTW Berlin und den <a title="www.wk-verein.de" href="http://www.wk-verein.de" target="_blank">Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V.</a>, als finanziellen und rechtlichen Träger.</p>
<div id="attachment_691" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/05/Preisverleihung-Der-Goldene-Funke-2011-im-Tipi-Berlin.jpg"><img class="size-medium wp-image-691" title="Preisverleihung Der Goldene Funke 2011 im Tipi Berlin" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/05/Preisverleihung-Der-Goldene-Funke-2011-im-Tipi-Berlin-300x200.jpg" alt="Preisverleihung Der Goldene Funke 2011 im Tipi Berlin" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Preisverleihung Der Goldene Funke 2011 im Tipi Berlin</p></div>
<p>Heute Abend wurden im TIPI am Kanzleramt die Gewinner des Goldenen Funken 2011 bekannt gegeben:</p>
<p><strong>Beste Interne Kommunikation</strong></p>
<p>Die Direktbank ING-DiBa AG gewann mit ihrem neuen Werbeauftritt: DiBaDu &#8211; die Bank und Du.</p>
<p><strong>Bestes Corporate Publishing Design</strong></p>
<p>Die Metro Group überzeugte mit Vielseitigkeit und Übersichtlichkeit im Geschäftsbericht &#8220;Shape 2010&#8243; und dem Handelslexikon 2010/2011.</p>
<p><strong>Bestes Event-Marketing</strong></p>
<p>Die Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG ging mit der Umsetzung der Internationale Händlereinführung des Neuen Porsche Cayenne als Erster in Ziel.</p>
<p><strong>Beste Markenpolitik</strong></p>
<p>Die Stadtwerke Uelzen erhielten den Goldenen Funken für ihre erlebbare Marke „mycity“.</p>
<p><strong>Beste Werbliche Kommunikation</strong></p>
<p>Mit ihrer Kampagne „Trenntstadt Berlin“ holte die Berliner Stadtreinigung den Preis nach Hause.</p>
<p><strong>Beste Kommunikation der Corporate Responsibility</strong></p>
<p>Die REWE Group wurde für ihre Gemeinschaftskampagne „Gemeinsam…“ ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Bestes Stadt- und Regionalmarketing</strong></p>
<p>Die SüdniedersachenStiftung gewann mit ihrer Dachmarkeninitiative „geniusgöttingen“ und ihrer gemeinsamen Kampagne „Arbeit.Leben.Zukunft“.</p>
<p><strong>Beste Public Relations</strong></p>
<p>Mit der PR-Kampagne zur Einführung des E-Postbriefs hat die Deutsche Post wieder einmal Exzellenz in der Kommunikation gezeigt.</p>
<p><strong>Sonderpreis</strong></p>
<p>Für sein besonderes Engagement für das Thema Organspende wurde der Verein Junge Helden e.V. mit dem Sonderpreis geehrt.</p>
<p>Auf der Website <a title="dpwk.de/wettbewerb/gewinner" href="http://www.dpwk.de/wettbewerb/gewinner/" target="_blank">www.dpwk.de</a> können die Gewinner mit ausführlicher Beschreibung und Jurybewertung eingesehen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftliche Untersuchung von Social Media in der Finanzkommunikation</title>
		<link>http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/2011/04/wissenschaftliche-untersuchung-von-social-media-in-der-finanzkommunikation/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 11:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investor Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Master Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[HTW Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Masterarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Online IR]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf www.online-investorrelations.de veröffentlicht Andreas Köster, Master-Student der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, ab sofort betriebswirtschaftliche und kommunikationswissenschaftliche Artikel über die Forschungsbereiche Investor Relations und Social Media. Der 28-Jährige stellt damit den Verlauf seiner Masterarbeit „Social Media in den Investor Relations – Risiken, Chancen und Best-Practice für an der Deutschen Börse notierte Unternehmen” online und steht auf diese Weise im Austausch mit der Financial Community sowie der Social Media Community. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton683" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FhqdAPs&amp;via=koesteran&amp;text=Wissenschaftliche%20Untersuchung%20von%20Social%20Media%20in%20der%20Finanzkommunikation%20-%20Studium%20der...%20&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2011%2F04%2Fwissenschaftliche-untersuchung-von-social-media-in-der-finanzkommunikation%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Auf <a title="Online Investor Relations" href="http://www.online-investorrelations.de" target="_blank">www.online-investorrelations.de</a> veröffentlicht Andreas Köster, Master-Student der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin, ab sofort betriebswirtschaftliche und kommunikationswissenschaftliche Artikel über die Forschungsbereiche Investor Relations und Social Media. Der 28-Jährige stellt damit den Verlauf seiner Masterarbeit „Social Media in den Investor Relations – Risiken, Chancen und Best-Practice für an der Deutschen Börse notierte Unternehmen” online und steht auf diese Weise im Austausch mit der Financial Community sowie der Social Media Community. </strong></p>
<p><strong>Rasante Entwicklungen</strong><br />
„Sowohl der Bereich IR als auch die professionelle Nutzung von Social Media durch Unternehmen sind in Deutschland relativ neu und entwickeln sich extrem schnell. Insbesondere die Finanzkommunikation mittels Sozialen Medien ist im Gegensatz zu anderen Unternehmensbereichen kaum etabliert. Das Web 2.0 wird auch die Kommunikation mit der Financial Community, also mit Investoren, Analysten und Wirtschaftsjournalisten, grundlegend und nachhaltig verändern“, ist Köster überzeugt.</p>
<p><strong><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/04/Investor-Relations-2.0-www.online-investorrelations.de_1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-685" title="Investor Relations 2.0 www.online-investorrelations.de" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/04/Investor-Relations-2.0-www.online-investorrelations.de_1-300x220.jpg" alt="Investor Relations 2.0 www.online-investorrelations.de" width="300" height="220" /></a>Ausblick in die USA<br />
</strong>Die Investor Relations und auch die Social Media Kommunikation haben sich in den USA bereits etabliert. Von diesen Erfahrungen können deutsche Unternehmen lernen. Die Master-Arbeit, geschrieben im Studiengang „Wirtschaftskommunikation“, soll daher neben konkreten Risiken und Chancen für deutsche Unternehmen auch Best-Practice Ansätze aus dem englischsprachigen Ausland untersuchen. „Dort machen Firmen bereits über virale Youtube-Videos nicht nur auf neue Produkte, sondern auch auf ihren zukünftigen Marktwert aufmerksam. Twitter wird beispielsweise auch für die Live-Berichterstattung von der Hauptversammlung oder von Analystenkonferenzen genutzt. Auf Facebook entsteht auf Fan Pages von Unternehmen ein direkter und offener Dialog mit Anlegern“, so Köster.</p>
<p><strong>Verringerung des Informationsgefälles<br />
</strong>Durch die richtige Nutzung von Social Media in den Investor Relations könnten Unternehmen, so steht zu vermuten, der vorgeschriebenen, jedoch de facto nicht existierenden, Gleichbehandlung der institutionellen und privaten Investoren näherkommen. Soziale Medien könnten mit vertretbarem Aufwand das Informationsgefälle verringern. Sie würden jedoch nicht nur die Investor Relations von den Unternehmen stark verändern, deren Aktien sich größtenteils in Streubesitz befinden, sondern auch insgesamt die Beziehungen zwischen Emittenten und Investoren öffnen und intensivieren.</p>
<p><strong>Fehlende Social Media Governace<br />
</strong>Wie in anderen Unternehmensbereichen auch ist der Erfolg des Einsatzes von Social Media entscheidend von einer strategischen Einbettung in die Organisationsstruktur abhängig. „Einen motivierten Praktikanten auf die Schnelle einen IR Twitter-Account eröffnen zu lassen wird schiefgehen“, spitzt Köster zu, „gerade die amerikanische Best-Practice zeigt, dass die Etablierung einer Social Media Governance erfolgskritisch sein dürfte.“</p>
<p>Zudem ist die Finanzkommunikation für an der Deutschen Börse notierte Unternehmen in hohem Maße reglementiert, weshalb eine strategische Organisation besonders wichtig ist. Das Know-how der klassischen Investor Relations muss mit Kompetenzen im schnelllebigen Web 2.0 zusammengebracht werden, um kommunikative Potenziale nutzen zu können. Gerade an dieser Stelle mangelt es noch in vielen deutschen Unternehmen.</p>
<p><strong>Über Andreas Köster</strong><br />
Andreas Köster, Jahrgang 1982, hat nach einer IT-Ausbildung Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin studiert. 2008 war er Projektkoordinator des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation und ist seitdem 1. Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung der Wirtschaftskommunikation. Köster war 2009 Redaktionsleiter eines Internet-Gesundheitsportals und hat sich seither auf Online-Kommunikation und -Marketing, insbesondere Social Media spezialisiert. Neben seinem Master-Studium berät er kleine und mittlere Unternehmen in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Neue Medien.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Finalisten des DPWK 2011 stehen fest</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 09:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[DPWK]]></category>
		<category><![CDATA[Finalisten]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit der vergangenen Woche stehen 36 Unternehmen und Agenturen im Finale des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation (DPWK) 2011. Aus bundesweit 1.500 potentiellen Kandidaten wählte das Projektteam des DPWK 50 qualitativ anspruchsvolle Kampagnen aus. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen bewertete und verglich die studentische Jury dann auf Grundlage eines wissenschaftlichen Kriterienkatalogs, um die Finalisten auszuwählen. Betrachtet wurden Ausgangssituation, Ziele, Strategien, Umsetzung und Ergebnis der Kommunikation. Nach drei Wochen intensiver Arbeit der Jury standen in den acht Wettbewerbskategorien die Finalisten und ihre Gewinner fest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton675" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FhODsym&amp;via=koesteran&amp;text=Finalisten%20des%20DPWK%202011%20stehen%20fest%20-%20Studium%20der%20Wirtschaftskommunikation&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2011%2F04%2Ffinalisten-des-dpwk-2011-stehen-fest%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p><strong>Seit der vergangenen Woche stehen 36 Unternehmen und Agenturen im Finale des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation (DPWK) 2011. Aus bundesweit 1.500 potentiellen Kandidaten wählte das Projektteam des DPWK 50 qualitativ anspruchsvolle Kampagnen aus. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen bewertete und verglich die studentische Jury dann auf Grundlage eines wissenschaftlichen Kriterienkatalogs, um die Finalisten auszuwählen. Betrachtet wurden Ausgangssituation, Ziele, Strategien, Umsetzung und Ergebnis der Kommunikation. Nach drei Wochen intensiver Arbeit der Jury standen in den acht Wettbewerbskategorien die Finalisten und ihre Gewinner fest. Unter <a title="Deutscher Preis für Wirtschaftskommunikation" href="http://www.dpwk.de" target="_blank">www.dpwk.de</a> sind Kategorien und Finalisten einzusehen. </strong></p>
<div id="attachment_676" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/04/Robert-Deutsch.jpg"><img class="size-full wp-image-676" title="Robert Deutsch, Projektkoordinator 2011" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/04/Robert-Deutsch.jpg" alt="Robert Deutsch, Projektkoordinator 2011" width="225" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Robert Deutsch, Projektkoordinator 2011</p></div>
<p>„Die Juryarbeit ist die spannendste und lehrreichste Aufgabe im gesamten Projekt. So viele hervorragende Kommunikationsmaßnahmen mit ergänzenden Hintergrundinformationen analysieren zu dürfen ist unbezahlbar.“ berichtet Robert Deutsch – Projektkoordinator.</p>
<p>Wer von den Finalisten den Goldenen Funken 2011, in Empfang nimmt, wird am Abend des 24.05.2011 auf der <a title="Preisverleihung" href="http://www.dpwk.de/veranstaltung/" target="_blank">Preisverleihung</a> im TIPI am Kanzleramt verkündet. Zuvor lädt der DPWK ein sich auf der <a title="Fachtagung DPWK 2011" href="http://www.dpwk.de/veranstaltung/fachtagung/" target="_blank">Fachtagung</a> zum Thema „Marketing Reality – mobil, online, erweitert“ zu informieren und auszutauschen. Renommierte Referenten geben einen Einblick in die Anwendung der Augmented Reality im mobilen und digitalen Marketing. Das Projekt DPWK, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zeichnet bereits seit 2000 Unternehmen und dieses Jahr erstmals auch Agenturen für herausragende Kommunikationsleistungen aus. Die Hochschule und der Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V. unterstützen die Studenten, die das Projekt jedes Jahr mit einem neuen Team verwirklichen.</p>
<p><a title="Finalisten Unternehmen DPWK 2011" href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/04/05.04.11_DPWK_ShortList_Finalisten-1.pdf" target="_blank"><strong>Finalisten Unternehmen DPWK 2011</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Weak und Strong Ties: Freundschaft aus netzwerktheoretischer Perspektive</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Köster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmenssoziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Granovetter]]></category>
		<category><![CDATA[Hausarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerkanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Rollentheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Ties]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Weak and Strong Ties ist für die Wirtschaftskommunikation in mehrerer Hinsicht interessant und relevant: Zum einen schärft es die Sicht auf Unternehmen als natürliche und soziale Systeme im Sinne von „das tatsächliche Interaktionsgeschehen in Organisationen ins Blickfeld nehmend“. Außerdem gewinnen in einer Umbruch reichen Zeit des Internets und der Sozialen Medien Social Networks auch für die Wirtschaftskommunikation an Bedeutung. Hierbei geht es darum, weltumspannende Freundschaftsnetzwerke und deren Definition von Freundschaft zu verstehen und mit klassischen Theorien in Bezug setzen zu können. Drittens ist das Thema allgemein für den Umgang und Kritik mit theoretischen Konzepten interessant, da immer wieder Diskussionen und Kontroversen über das Thema Freundschaft entfachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton658" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FhgHsA5&amp;via=koesteran&amp;text=Weak%20und%20Strong%20Ties%3A%20Freundschaft%20aus%20netzwerktheoretischer%20Perspektive%20-%20Studium%20der...%20&amp;related=koesteran&amp;lang=de&amp;count=vertical&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.wirtschaftskommunikation-studium.de%2F2011%2F03%2Fweak-und-strong-ties-freundschaft-aus-netzwerktheoretischer-perspektive%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><h1>1 Einleitung</h1>
<p>In der vorliegenden Hausarbeit setzten sich Andreas Köster und Jenni Hofmann im Rahmen des Masterstudiums Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin im Fach Unternehmenssoziologie mit dem Freundschaftskonzept aus Netzwerktheoretischer Perspektive auseinander. Als Arbeitsgrundlage dazu dient der Text „Netzwerkanalyse und Netzwerktheorie: Ein neues Paradigma in den Sozialwissenschaften“ von Christian Stegbauer.<a href="#_ftn1">[1]</a> Das Thema ist für die Wirtschaftskommunikation in mehrerer Hinsicht interessant und relevant. Zum einen schärft es die Sicht auf Unternehmen als natürliche und soziale Systeme im Sinne von „das tatsächliche Interaktionsgeschehen in Organisationen ins Blickfeld nehmend“.<a href="#_ftn2">[2]</a> Außerdem gewinnen in einer Umbruch reichen Zeit des Internets und der Sozialen Medien Social Networks auch für die Wirtschaftskommunikation an Bedeutung.<a href="#_ftn3">[3]</a> Hierbei geht es darum, weltumspannende Freundschaftsnetzwerke und deren Definition von Freundschaft zu verstehen und mit klassischen Theorien in Bezug setzen zu können. Drittens ist das Thema allgemein für den Umgang und Kritik mit theoretischen Konzepten interessant, da immer wieder Diskussionen und Kontroversen über das Thema Freundschaft entfachen. Es ist sinnvoll, verschiedene Erklärungs- und Definitionsansätze, sowie praktische Anwendungsbeispiele von Freundschaft zu kennen, um fundiert beispielsweise über deren Intensität, Gegenseitigkeit und Entwicklungsverläufe sprechen zu können.<a href="#_ftn4">[4]</a></p>
<div id="attachment_659" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/03/Screenshot-der-Applikation-Social-Graph-Facebook.jpg"><img class="size-medium wp-image-659" title="Screenshot der Applikation Social Graph Facebook" src="http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/03/Screenshot-der-Applikation-Social-Graph-Facebook-300x256.jpg" alt="Screenshot der Applikation Social Graph Facebook" width="300" height="256" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot der Applikation Social Graph, die das eigene Facebook Freundesnetzwerk grafisch darstellt</p></div>
<p>Zu Beginn stellt der Text ohne Anspruch auf Vollständigkeit sechs relevante theoretische Ansätze des Freundschaftskonzeptes und die Kritik an ihnen vor. Dabei wird die historisch gewachsene Erkenntnis deutlich, dass nur ein vielschichtiger und multidimensionaler Ansatz das komplexe Konstrukt Freundschaft hinreichend erklären kann. Anschließend werden zwei aktuelle Fallbeispiele aus dem Online Bereich dargestellt. Dies sind der Facebook Social Graph und der Google Social Graph, die beide auch anhand der theoretischen Ansätze diskutiert werden können.</p>
<p><strong><a href="http://vg02.met.vgwort.de/na/bebedb7aca79420ebfb0d501ab68a2c8?l=http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/03/Weak-und-Strong-Ties-–-Freundschaft-aus-netzwerktheoretischer-Perspektive.pdf">PDF Download der Hausarbeit (inkl. Bildern)</a></strong></p>
<h1>2 Theoretische Ansätze</h1>
<h2>2.1 Abstand/Distanz nach Leopold von Wiese (1924)</h2>
<p>Nach dem deutschen Soziologen und Volkswirt Leopold Max Walther von Wiese und Kaiserswaldau stellt die Distanz den Mittelpunkt einer soziologischen Beziehungslehre dar. Die Distanz sei eine „nicht weiter ableitbare Grundkategorie“. Nach von Wieses Vorstellung sind Distanzverschiebungen die Grunderscheinung aus denen letztlich das soziale Leben besteht. Demnach ließen sich sämtliche Beziehungen zwischen Menschen alleine mit mehr oder weniger Abstand beschreiben. <em>„Distanz bedeutet den Grad von Ferne oder Nähe im sozialen Raume.“ <a href="#_ftn5"><strong>[5]</strong></a></em><br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/bebedb7aca79420ebfb0d501ab68a2c8" alt="" width="1" height="1" /><br />
Abbildung 1: Schematische Darstellung des Distanzansatzes nach von Wiese. Eigene Darstellung.</p>
<p>Es liegt die Kritik nahe, dass ein einzelnes Kriterium alleine eine extreme Vereinfachung des komplexen Sachverhaltes Freundschaft darstellt. Zudem lassen sich asymmetrische Beziehungen auf diese Weise nicht abbilden.  Beispielsweise fühlt sich Person A möglicherweise der Person B viel mehr verbunden als anders herum. Beide Parteien haben in diesem Modell jedoch stets den selben Abstand und damit die gleiche Beziehungsintensität zueinander.</p>
<h2>2.2 Weak and strong Ties nach Mark Granovetter (1973)</h2>
<p>Der bekannte zeitgenössische US-amerikanische Soziologe Mark Granovetter erklärt soziologische Netzwerke mit der Beziehungsintensität. Danach gibt es fehlende, schwache und starke Verbindungen (ties) zwischen Personen. Er erklärt die daran beteiligten Faktoren Zeitaufwand, Intimität, emotionale Intensität und Reziprozität als gegeneinander austauschbar. Das wichtigste Kriterium sei die Häufigkeit der Interaktion zwischen Personen.</p>
<p><em>„The strength of a tie is a (probably linear) combination of the amount of time, the emotional intensity, the intimacy, and the reciprocal services which characterize the tie. Each of these is somewhat independent of the other, though the set in obviously highly intracorrelated.“<a href="#_ftn6"><strong>[6]</strong></a></em></p>
<p>Abbildung 2: Schematische Darstellung des Ties-Ansatzes nach Granovetter. Eigene Darstellung.</p>
<p>Auch hier bezieht sich die Kritik auf die Unmöglichkeit einer asymmetrischen Beziehung, beispielsweise zwischen Personen, die sich regelmäßig sehen, deren Bindung jedoch unterschiedlich stark empfunden wird. Wenn man Granovetter streng auslegt, würde seine Theorie bedeuten, dass ein Arbeitskollege, mit dem man viel Zeit verbringt, automatisch ein sehr guter Freund ist. Nach seinem Ausscheiden aus dem Betrieb ist die Beziehung nicht nachhaltig und damit wiederum automatisch vorbei. Auch diesem Ansatz wird eine zu starke Vereinfachung vorgeworfen.</p>
<h2>2.3 Ähnliche Beziehungsattribute nach Lazarsfeld und Merton (1954)</h2>
<p>Die amerikanischen Soziologen Paul Felix Lazarsfeld und Robert King Merton entwickelten ein Beziehungsmodell mit einer ganz anderen Herangehensweise. Sie gehen bei engen Freundschaften von einer „Werte und Statushomophilie“ aus. Das Heißt, dass sich Personen mit vielen Gemeinsamkeiten besonders gut verstehen und entsprechend starke Bindungen eingehen. Als typisch sehen Lazarsfeld/Merton beispielsweise ähnliche Ansichten und Herkunft sowie Gleichgeschlechtlichkeit und Gleichaltrigkeit an. Diese Umstände stellen zwar keine Ausschlusskriterien dar, jedoch können durch diese Kriterien Prognosen über eine Beziehungsentwicklung angestellt werden.<a href="#_ftn7">[7]</a></p>
<p>Kritisch muss bei diesem Ansatz abermals die grobe Vereinfachung angesehen werden. Zudem berücksichtigt er keinerlei Umweltfaktoren und die postulierte Prognose von Beziehungsentwicklungen ist ebenfalls zweifelhaft.</p>
<h2>2.4 Egozentrierte Netzwerkuntersuchungen nach Claude Fischer (1982)</h2>
<p>Der amerikanische Soziologe Claude Serge Fischer versucht, soziale Interaktionen und Netzstrukturen über Massenbefragungen möglichst umfassend zu erheben.<a href="#_ftn8">[8]</a> Er versucht, die Beziehung zunächst empirisch objektiv zu erfassen und gleicht anschließend die Ergebnisse mit der subjektiven Einschätzung der befragten Personen ab. Von den über objektive Fragen als Freunde identifizierten Personen wurden 69 Prozent im Nachhinein ebenfalls als Freund bezeichnet. Man kann demnach von einem starken statistischen Zusammenhang zwischen Erhebung und subjektiver Empfindung ausgehen. Besonders schwerwiegend für die übereinstimmende Einstufung als Freund waren dabei die Antwortmöglichkeiten „Gemeinsame Aktivitäten“ und über „Hobbys sprechen“. Wenig relevant für die Beziehung dagegen war der Umstand einmal Geld geliehen zu haben.<a href="#_ftn9">[9]</a></p>
<p>Fischers Erkenntnisse mögen ein adäquater Untersuchungsansatz sein, jedoch bieten sie keinen umfassenden Erklärungsansatz. Unklar bleiben bei dieser Art der Messung unter anderem die Arten und Ausprägungen von Beziehungen.</p>
<h2>2.5 Unterschiede zwischen „engen“ Beziehungen nach Christian Stegbauer (2008)</h2>
<p>Der deutsche Soziologe und Autor Christian Stegbauer sieht eine Beschreibung von Beziehungen, wie oben beschrieben ausschließlich über Distanz oder Stärke, als unzureichend an. Er spricht sich für eine grundsätzliche Differenzierung in unterschiedliche Formen und für die Mehrdimensionalität von Beziehungsdefinitionen aus. Dabei unterscheidet er Arten von engen Beziehungen nach Freundschaft, Partnerschaft/Ehe und generationenübergreifende Beziehungen sowie nach Rollen, die Personen in Beziehungen einnehmen. Nach Stegbauer kann eine Person mehrere Rollen in unterschiedlichen Beziehungen gleichzeitig ausfüllen.<a href="#_ftn10">[10]</a> Die unten stehende Tabelle veranschaulicht die Ausprägungsstärke der Dimensionen in den drei genannten Beziehungsarten.</p>
<p>Abbildung 3: Unterschiede zwischen „engen“ Beziehungen nach Christian Stegbauer. Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Stegbauer (2008), S. 112.</p>
<h1>3 Exkurs: „The Strength of Weak Ties“ von Mark Granovetter</h1>
<p>In diesem Kapitel wird die Theorie „The Strength of Weak Ties“ von Mark Granovetter genauer untersucht. Dies ist legitim, als diese Theorie die Netzwerkforschung grundlegend erneuert hat und die Veröffentlichung eine Reihe anderer Studien und Theorien nach sich gezogen hat. Die einleitenden Worte aus Kapitel 2.2 werden hier als vertieft und einen größeren Kontext gestellt.</p>
<p>Granovetter veröffentlichte seine Studie im Jahre 1973. In dieser Zeit ist er Dozent an der Harvard University und er seit kurzem promoviert. Die Hauptthese der Theorie ist, dass sich soziale Beziehungen zwischen Akteuren nach vier Dimensionen messen lassen. Diese Dimensionen sind die aufgewendete Zeit, die emotionale Intensität, die Intimität und die Reziprozität. Diese vier Dimensionen sind zwar unabhängig voneinander betrachtet worden, sind jedoch untereinander stark verflochten. Mit diesen vier Dimensionen ist es laut Granovetter intuitiv möglich, eine Beziehung als stark, schwach oder abwesend einzustufen. Das ist eine der Stärken seiner Theorie, sie ist leicht verständlich und intuitiv anwendbar. Bevor er seine These jedoch einer Anwendung und Prüfung unterzieht, macht er eine methodische Einschränkung. Granovetter beschränkt seine Untersuchung auf positive und symmetrische Beziehungen, er ist sich also bewusst, seine Aussagen nur auf einen kleinen Ausschnitt der sozialen Beziehungen anwenden zu können. Das ist ihm später auch in der Kritik vorgeworfen worden.</p>
<h2>3.1 Starke und schwache Verbindungen</h2>
<p>Granovetter führt für die beiden Arten von Verbindungen mehrere Beispiele an. Eine schwache Beziehung ist für ihn eine, die von geringem Zeitaufwand, geringer emotionaler Intensität, geringer Intimität oder geringer Reziprozität geprägt sind. Schon an dieser Stelle wird seine Einschränkung auf symmetrische Beziehungen problematisch. Geringe Reziprozität deutet auf eine Asymmetrie in der Beziehung hin, ebenso ist es sehr unwahrscheinlich, dass beide Akteure den gleichen Grad von emotionaler Intensität für ihre Beziehung teilen. Es darf also nicht vergessen werden, dass es sich um eine explorative Studie bzw. Theorie handelt, die zur Zeit ihrer Veröffentlichung noch nicht empirisch belegt war. Sicher war sich Granovetter über die Schwierigkeit einer empirischen Überprüfung seiner Thesen durchaus im Klaren. Ein Jahr nach der Theorie legte er eine Studie vor, die seine Thesen untermauern sollte.<a href="#_ftn11">[11]</a></p>
<p>Die starken Verbindungen lassen sich nach Granovetter sehr leicht identifizieren. Es handelt sich um Beziehungen, die alle vier Dimensionen in hohem Maße erfüllen. Im Grunde reicht es aus, dass eine der Kategorien erfüllt ist, sie sind stark miteinander verflochten und deshalb dauert es nach Granovetter auch nicht lange, bis sich eine starke Intensität bei den anderen Dimensionen einstellt. Granovetter gibt als Beispiele für starke Beziehung vor allem Familienbanden an. Die Problematik dieser Einordnung hat nicht zuletzt Christian Stegbauer erkannt, wie im Kapitel 2.5 gezeigt wurde. Es sei aber auch hier unter dem Aspekt der Nachvollziehbarkeit und der Intuitivität der Theorie gestattet, diese Verkürzung und Verallgemeinerung der Realität nicht weiter zu beachten. Um die Effekte starker Beziehungen zu verdeutlichen, bezieht Granovetter auch eine zeitliche Komponente in seine Betrachtungen ein. Er sagt, dass sich Akteure, die eine starke Beziehung haben, mit der Zeit immer ähnlicher werden, die starke Verbindung also immer fester wird. Störungen und Interferenzen können der Beziehung immer weniger anhaben und die Kommunikation zwischen den beiden Akteuren weniger leicht aus dem Gleichgewicht bringen.</p>
<p>Er führt für eine Beziehung zwischen drei Personen das Bild der „Verbotenen <a href="#_ftn12">[12]</a>Triade“ ein.</p>
<p>Abbildung 4: Die verbotene Triade</p>
<p>Das bedeutet, dass sich zwei Akteure, die eine starke Beziehung zu ein- und derselben Person haben, zwangsläufig irgendwann kennen lernen müssen und auch eine starke Beziehung entwickeln müssen. Eine Gruppe besteht kann wie im Beispiel aus drei Akteuren bestehen, in der Regel sind aber soziale Gefüge etwas größer. Die Problematik einer Gruppe, in der es nur solche Beziehungen gibt, eröffnet sich, wenn man ein weiteres Mal den zeitlichen Rahmen in Betracht zieht.  Eine Gruppe, die sehr homogen ist, versperrt sich mit der Zeit immer mehr die Möglichkeit, sich äußeren Einflüssen zu öffnen. Dadurch kann sich die Gruppe nicht erneuern und auch Ideen aus der Gruppe gelangen nur schwer in die Umwelt.</p>
<p>Hier führt Granovetter die Wichtigkeit der schwachen Verbindungen ein. Diese so genannten Brücken führen nämlich von der Gruppe weg zu anderen Gruppen. Über diese schwachen Verbindungen, gelangen Informationen in andere Gruppen und werden auch schneller Verbreitet als wenn sie nur über starke Verbindungen verbreitet würden. Das liegt zum Beispiel daran, dass es bei jedem Kommunikationsprozess Störgrößen gibt, die die (exakte) Weitergabe einer Information verhindern oder erschweren können. Außerdem gibt es laut Harary eine maximal machbare soziale Distanz, die eine Information überwinden kann.<a href="#_ftn13">[13]</a></p>
<p>Abbildung 5: Eine Brücke 13. Grades in Anlehnung an Granovetter (1973), S. 1365.</p>
<p>In der Abbildung ist der Weg dargestellt, den eine Information nehmen müsste, um von A nach B zu gelangen, würde sie nur über starke Verbindungen übertragen werden. Die Verbindung zwischen A und B ist eine schwache Verbindung, die exakt diesen Weg ersetzt. Ohne diese Brücke würde die Information wahrscheinlich gar nicht bei B ankommen, denn sie müsste dreizehn Stationen passieren. Die Gefahr, von einer Störgröße an der Weitergabe gehindert zu werden, liegt bei nahezu 100%. An diesem Beispiel zeigt Granovetter die Bedeutung der schwachen Verbindungen für die stete Erneuerung einer Gruppe und ihrer Ideen bzw. Themen oder Gedanken.</p>
<h2>3.2 Getting a Job</h2>
<p>Wie bereits erwähnt, legte Granovetter ein Jahr nach dem Erscheinen seiner Theorie der starken und schwachen Beziehungen eine Nachfolgestudie vor, die seine Thesen untermauerte. In der Studie „Getting a Job“ befragte er etwa 300 Personen in Boston über die Art und Weise, wie sie ihren derzeitigen Job bekommen haben. Der Fokus lag bei der Befragung auf den Kanälen, die zur Informationsbeschaffung benutzt wurden. Dazu stellte er zwei Thesen an den Anfang:</p>
<ol>
<li>Personen, die mit dem      Suchenden in einem engen Verhältnis stehen (strong tie), werden sehr      motiviert sein, ihn bei der Jobsuche zu unterstützen.</li>
<li>Personen, die mit dem      Suchenden in einer schwachen Beziehung stehen (weak tie), werden eher      Zugang zu arbeitsmarktrelevanten Informationen für den Suchenden haben.</li>
</ol>
<p>Die Ergebnisse bestätigten Granovetters Thesen im Großen und Ganzen. Mehr als 60% der Befragten gaben an, ihren derzeitigen Job über Beziehungen bekommen zu haben. Diese Beziehungen waren zu 17% sehr enge Beziehungen mit einer Kontakthäufigkeit von mindestens zweimal in der Woche. Zu 56% bestanden diese Kontakte aus Beziehungen, die relativ lose waren. Definiert wurden diese Beziehungen mit einer Kontakthäufigkeit von mehrmals im Jahr aber weniger als zweimal wöchentlich. Der Rest der Fälle, also 27% bildeten sehr lose Kontakte mit einer Kontakthäufigkeit von einem Mal im Jahr oder seltener. Es überwog das Strukturargument: Personen, zu denen man schwache Bindungen hat, liefern bei der Jobsuche die wertvolleren Informationen. Ein Nebenergebnis der Studie war die Tatsache, dass die Unzufriedenheit der Befragten mit ihrem aktuellen Job umso größer war, je länger der Pfad der Kommunikation war. Damit bestätigt sich die Theorie, dass Informationen nur über eine gewisse soziale Distanz gelangen können, ohne von Störgrößen verändert oder verfälscht zu werden. Die Unzufriedenheit könnte daher rühren, dass durch den längeren Kommunikationskanal Informationen über den Job, zum Beispiel bezüglich des Gehalts, falsch weitergegeben wurden. Granovetter stellt heraus, dass es vor allem das Gehalt war, das die häufigste Quelle für Unzufriedenheit darstellte.</p>
<p>Granovetters Untersuchungen wurden in den Folgejahren immer wieder von Forschergruppen nachvollzogen und in den meisten Fällen bestätigt.<a href="#_ftn14">[14]</a> Schwache Verbindungen sind bei der Jobsuche viel mehr wert als starke Verbindungen.</p>
<h2>3.3 Kritik an Granovetter</h2>
<p>Natürlich gibt es keine Theorie, die nicht diskutiert würde. Im Gegenteil: gäbe es eine, wäre sie wahrscheinlich uninteressant oder schlichtweg falsch. Auch Granovetter wurde von vielen Seiten kritisiert, natürlich auch gelobt. An dieser Stelle soll nur auf ausgewählte Kritik an seinem Modell eingegangen werden.</p>
<p>Der erste Kritikpunkt bezieht sich auf die Einordnung aller Familienbeziehungen als starke Beziehungen. Diese Vereinfachung ist mit einfacher Intuition, auf die Granovetter ja großen Wert legt, als unzulässig zu erkennen. Es gibt natürlich auch Familienbeziehungen, die nicht existent sind oder schwach. Stegbauer (2008) hat gezeigt, wie viele unterschiedliche Facetten enge Beziehungen haben können.</p>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt an Granovetters Theorie ist eine Schwäche, derer er sich selbst bewusst ist bzw. die er selbst erzeugt hat. Indem er annimmt, dass alle Beziehungen, egal ob stark oder schwach, homogen sind, schließt er von Anfang an einen Großteil aller Beziehungen aus seinen Betrachtungen aus. Denn sehr viele Beziehungen sind durch Asymmetrien gekennzeichnet. Diese können durch künstlich erzeugte Hierarchien entstehen, zum Beispiel am Arbeitsplatz. Sie können aber auch durch eine verschieden große Intensität gekennzeichnet sein, um in den Dimensionen von Granovetter selbst zu bleiben. Dieser Kritikpunkt ist nicht besonders stark, denn er nimmt diese Kritik im Grunde schon vorweg indem er diese Reduktion macht. Seine Begründung der Komplexitätsreduktion ist für den Umfang der explorativen These durchaus nachvollziehbar.</p>
<p>Der letzte Kritikpunkt, der hier angesprochen werden soll, bezieht sich auf den Nutzen sozialer Beziehungen. Vor allem in der Studie „Getting a Job“ wird der Nutzen einer sozialen Beziehung auf den Informationsgehalt reduziert, den diese Beziehung erzeugen kann. Nicht beachtet wird, dass „soziale Beziehungen bei der Arbeitssuche auch aufgrund anderer Unterstützungsleistungen“<a href="#_ftn15">[15]</a> von Nutzen sein können. Das können Ermutigung, Abbau von sozialem Druck oder generelle Unterstützung bei der Bewältigung eines Jobwechsels sein.</p>
<h1>4 Rollentheorie nach Harrison White (1976)</h1>
<p>Beziehungen besitzen eine Typizität, die durch Distanz oder Stärke nur unzureichend zu beschreiben ist.</p>
<p>Zur Lösung dieser unzureichenden Beschreibung wurde Georg Simmels Betrachtung und Trennung von Form und Inhalt herangezogen. Simmel unterteilt jede Wechselwirkung zwischen mehreren Akteuren in Form und Inhalt. Durch unterschiedliche Inhalte entstehen verschiedene Formen der Vergesellschaftung. Die &#8220;Formen der Vergesellschaftung&#8221; sind der Gegenstand der Soziologie. Die Form kann hierbei zum Beispiel eine Über- oder Unterordnung, ein Konflikt oder ein Geheimnis sein und Inhalte können zum Beispiel Interessen, Zwecke, Neigungen, Liebe oder auch der psychische Zustand darstellen.</p>
<p>Ohne Formen lassen sich Inhalte nicht realisieren, und ohne Inhalte können Formen nicht überdauern. Zum einen kann ein und dieselbe Form (zum Beispiel Konkurrenz) unterschiedliche Inhalte (zum Beispiel Eifersucht und akademisches Leistungsstreben) sozial realisieren. Zum anderen kann ein und derselbe Inhalt (Liebe) in unterschiedlichen Formen (Ehe, Partnerschaft, Prostitution) verwirklicht werden.</p>
<p>In Simmels Betrachtung findet sich eine Beziehung zwischen dem Handlungszweck und  der Form zum Zeitpunkt der Entstehung der Form und er geht davon aus, dass Formen nach Ihrer Etablierung für lange Zeit stabil bleiben.<a href="#_ftn16">[16]</a></p>
<p>Simmels Formen entsprechen dem sozialen Rollenhandeln. Konzepte, welche Position und Rollenhandeln einbeziehen, drücken die Mehrdimensionalität von Beziehungen aus, da sie umfassende Handlungsnormen beinhalten. Hierzu konstruierte Siegfried Nadel (1957) ein Rollensystem, welches aus den Überlegungen von Position und Rolle entstand.<a href="#_ftn17">[17]</a> Im Gegensatz zu Ralph Linton der eine Einteilung in Rolle und Status (Position) vornahm, thematisierte Nadel auch die Interrollenbezüge – also die voneinander gegenseitig abhängigen Rollen.</p>
<p>Harrison White kritisierte 1976 die Rollentheorie. Nadel versuchte mit seinem Modell alle möglichen Beziehungen in ein Positionsschema einzubeziehen und vorzudefinieren, wodurch aber keine Spielräume übrig bleiben. Die Komplexität der Beziehungsanforderungen steigt jedoch immer weiter an und eine immer stärkere Flexibilität ist erforderlich. Es muss ein erhöhtes Aufkommen von  Rollenkonflikten erwartet werden, da unterschiedliche Verhaltensanforderungen unter einen Hut gebracht werden müssten.<a href="#_ftn18">[18]</a></p>
<p>Weiterhin kritisierte White, dass Rollen statisch sind und dem beständigen Eingehen neuer Beziehungen und Lösen alter Beziehungen nicht gerecht werden würden. Die Rollentheorie kann lediglich die äußere Hülle beschreiben, welche dann von den Akteuren gefüllt werden muss.<a href="#_ftn19">[19]</a></p>
<p>Ferner wurde der Begriff Form von Nadel mit einer negativen Betrachtung bestimmt, da er die Sozialität von ihren Schwellen und Grenzen her untersuchte.<a href="#_ftn20">[20]</a></p>
<p>Harrison White knüpft an diesem Punkt an und versucht die Lücken zu füllen. Er wendet ein, dass die moderne Gesellschaft mit so vielfältigen Anforderungen konfrontiert wird, dass Vorgaben wie Normen, Konventionen und auch einer groben Begrenzung durch Positionen (Rollen), kaum noch verlässliche Verhaltensgrundsätze sein können. Das Handeln der Akteure ist gekennzeichnet durch ein Streben nach Halt im Unvorhersehbarem, welchem die Menschen ausgesetzt sind.<a href="#_ftn21">[21]</a></p>
<p>Mit „Control“ bezeichnet White die Anstrengungen der Akteure, um Unsicherheiten (uncertainities) und Unwägbarkeiten (contingencies) zu reduzieren. Er sieht dies als eine Art Tie-Management an, die er in Bezug auf „Control“ in verschiedene Strategien unterscheidet:</p>
<ol>
<li>„Interpretative      ambiquity“ – bestimmte Beziehungsaspekte werden offen gelassen. Zum      Beispiel wird eine Abneigung nicht offen gezeigt, damit die Beziehung      weiterhin flexibel interpretiert werden kann.</li>
<li>„Social ambage“      – indirekte Beeinflussung Anderer.</li>
</ol>
<p>Zum Beispiel durch die Frage: Kannst du nicht mal mit XY darüber reden?<br />
„Decoupling“ – Befreiung von Bindungen.</p>
<p>Ermöglicht die Trennung von zusammengehörigen Handlungsketten, um einen Neubeginn der Entwicklung der sozialen Bezüge zu ermöglichen. <a href="#_ftn22">[22]</a></p>
<h2>4.1 Multidimensionalität, Dynamik und Gewichtung</h2>
<p>Harrison White stellt fest, dass in Definitionen von Beziehungen die Multidimensionalität und Dynamik von Beziehungen mit einbezogen werden muss. Eine Betrachtung der  Beziehungen allein auf der Dimension Stärken- oder Distanzmessung ist nicht ausreichend.</p>
<p>Weiterhin behauptet White, dass es Unterschiede zwischen gleichermaßen als „stark“ anzusehenden Beziehungen gibt und dass zwischen den gleichen Personen unterschiedliche Arten von Bezügen (ties) feststellbar sind. Die unterschiedlichen Facetten die Beziehungen aufweisen, können im Beziehungsprozess unterschiedlich gewichtet werden. Durch eine Gewichtung wird es möglich, ein und dieselbe Beziehungskonstellation in einem Moment so und in einem anderen Moment ganz anders deuten zu können. Unterschiedliche Ties konkurrieren somit miteinander.<a href="#_ftn23">[23]</a></p>
<p>Ein Beispiel aus einer Beziehung:<br />
In der 1. Dimension besteht eine erotische Anziehung zwischen den Partnern. In der 2. Dimension steht die Organisation des täglichen Lebens im Vordergrund. Hinzu kommt nun ein Konfliktstoff – in diesem Beispiel, herumliegende Socken. Je nach dem wie sich der Konfliktstoff entwickelt, kann beides unterschiedlich gewichtet sein und eine potentielle Ressource in der Auseinandersetzung darstellen.</p>
<p>Ties, also Verbindungen, besitzen ein erhebliches Spektrum. Abhängig von dem was ausgetauscht wird, können darunter positive und negative Beziehungen, Wettbewerb, Konflikt, Solidarität etc. verstanden werden. In der Regel sind sie mehrdimensional, dynamisch und flexibel und werden in Interaktionen ausgehandelt. Ties neigen aber auch dazu, sich zu verketten und mehrere Akteure einzubeziehen.<a href="#_ftn24">[24]</a> Eigentlich sind sie immer in einem weiteren sozialen Umkreis eingebettet. Mit den ausgehandelten Beziehungsdimensionen entstehen auch gegenseitige Erwartungen, etwa Unterordnung, Kooperation und Wettbewerb.</p>
<p>Die kleinste Handlungseinheit ist ein soziales Aggregat – eine Ansammlung von Menschen ohne differenzierte Gruppengliederung, wie zum Beispiel eine Partnerschaft oder eine Gruppe von Personen. Die von White als „dicipline“ bezeichnete Gruppe besitzt eine eigene Identität mit einer eigenen Handlungslogik und ist in eine Umwelt, mit der sie sich auseinanderzusetzen hat, eingebunden.<a href="#_ftn25">[25]</a></p>
<p>Um verschiedene Facetten von Beziehungen untersuchen zu können, entwickelte White ein Verfahren zur positionalen Analyse &#8211; die Blockmodellanalyse.</p>
<h2>4.2 Blockmodellanalyse nach Harrison White (1992)</h2>
<p>Das Verfahren der Blockmodellanalyse gehört zu den Strategien zur Netzwerkanalyse, innerhalb derer man Gesamtnetzwerke untersucht. Akteure können in Gruppen zusammengefasst werden die untereinander eine enge Beziehung unterhalten (Cliquenkonzept) oder die ähnliche Außenbeziehungen zu allen anderen Akteuren im Netzwerk halten.<a href="#_ftn26">[26]</a></p>
<p>Zweiteres ist die zentrale Idee der Blockmodellanalyse. Hier werden Akteure auf ihre Vernetzungen hin betrachtet und ob sie aufgrund dieser Muster, mit anderen vergleichbare Positionen im Netzwerk einnehmen. Alle Akteure die dieselbe Position einnehmen sind genau dann strukturell äquivalent, wenn sie identische Beziehungen zu identischen anderen haben. Dies ergibt für die Beteiligten eine Reduktion von Komplexität. Es wird auf die Mehrdimensionalität von Beziehungen hingewiesen – unterschiedliche types of ties können simultan analysiert werden. Nicht nur vorhandene, auch nicht-vorhandene Beziehungen werden einbezogen. Nicht vorhandene Beziehungen stellen einen Hinweis auf das Verhältnis zwischen den Positionen dar, weil in Nichtbeziehungen häufig „als individuelle Abneigung getarnte“ Beziehungsnormen erscheinen.<a href="#_ftn27">[27]</a></p>
<p>Die strukturell äquivalenten Akteure werden in diesem Verfahren gemeinsam zu Positionen gruppiert, ohne dass sie direkt miteinander verbunden sein müssen. Das Beziehungsmuster zwischen diesen Positionen steht nun im Untersuchungsfokus. Diese Gruppierung (Clusterung) der strukturell äquivalenten Netzwerkpositionen der Akteure sind die so genannten Blöcke. Die Blockmodellanalyse hat zum Ziel den Wert der Beziehungen zwischen den Blöcken zu ermitteln und die Komplexität eines Netzwerkes zu reduzieren.<a href="#_ftn28">[28]</a> <a href="#_ftn29">[29]</a></p>
<p>Abbildung 6: Strukturelle äquivalente Gruppe. Eigene Darstellung.</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass der Direktor 1 an Schule X, die gleiche Beziehung zu den Positionen Eltern, Schüler, Lehrer und Schulrat hat wie der Direktor 2 an Schule Y und Direktor 3 an Schule Z. Jedoch sind die Personen zu denen die Beziehung unterhalten wird nicht die identisch. Dennoch sind sie strukturell äquivalent.<a href="#_ftn30">[30]</a> Die Direktoren befinden sich in der gleichen Position, die bezüglich einer gewählten Äquivalenzdefinition ähnlich ist und deshalb (in diesem Analyseverfahren) zusammen gruppiert werden können. Würde man die Ziffer der Direktoren weglassen, kann man nicht mehr bestimmen, wer wer ist. Ein erstes Resultat der Blockmodellanalyse ist also die Identifizierung und Interpretation der Blöcke, um anschließend die Beziehungsstruktur zwischen den Blöcken zu analysieren und somit die Gesamtstruktur des Netzwerks als Beziehungssystem zwischen Blöcken zu beschreiben.</p>
<p>Die Blockmodellanalyse ermöglichte also die Betrachtung von Netzwerken auf einem höheren Abstraktionsniveau, nämlich in Bezug auf Positionen und Rollensets.</p>
<p>White unterscheidet grundsätzlich in Position (Stellung in der Gesellschaft, Organisation oder Gruppe) und Rolle (Handlung die zur Position gehören).<em> </em>Durch Geschichten, die über Personen erzählt wird, erfahren die Akteure wer welche Position diese bekleiden und wie die ausgehandelten Beziehungsdimensionen sich den anderen darstellen. Eine Story ist nach White eine Beschreibung, wie ein Tie von einem Akteur wahrgenommen wird.<a href="#_ftn31">[31]</a></p>
<p>Im oben aufgeführtem Beispiel kann die hierarchische Position, durch die Vernetzung der zentralen Akteure (Direktoren), identifiziert werden. Der Schulrat, die Eltern usw. kommunizieren kaum untereinander, nur in Richtung der Direktoren. In einem Unternehmen könnte dies zur Folge haben, dass sich dadurch eine Machtposition bildet, in der die Untergegebenen sich gegeneinander ausspielen können.</p>
<p>Durch die Reduktion der Komplexität konnte sich die Blockmodellanalyse zu einem vielseitig verwendetem und hilfreichen Instrument für die Analyse sozialer Netzwerke etablieren. Durch sie wurde es möglich die Struktur komplexer sozialer Netzwerke, wie zum Beispiel Freundschafts-, Unternehmens-, Politiknetzwerke, sichtbar zu machen.</p>
<h2>4.3 Problematik und Kritik</h2>
<p>Die bedeutendste Problematik an der Blockmodellanalyse ist das Kriterium der strukturellen Äquivalenz. Kritiker weisen hier auf das Problem der Messfehler und Ungenauigkeiten sowie der wechselseitigen Determination von Rollen und Positionen hin, da bei der Analyse der strukturellen Äquivalenz Schwerpunkte gesetzt werden. Entweder steht die Identifizierung strukturell äquivalenter Positionen im Vordergrund oder aber die Identifizierung von Rollenmustern. Dieser Problematik kann aus dem Wege gegangen werden, wenn das Kriterium strukturelle Äquivalenz zu struktureller Ähnlichkeit abgeschwächt wird.<a href="#_ftn32">[32]</a></p>
<p>Eine weitere Problematik ist die Lebendigkeit von Netzwerken. Beziehungen sind einer ständigen Veränderung ausgesetzt. Ständig lernen wir neue Leute kennen, knüpfen neue Beziehungen und passen unser Netzwerk der aktuellen Lebenssituation an.</p>
<h1>5 Aushandlung und Variabilität des Freundschaftskonzepts</h1>
<p>Den Beziehungsdimensionen werden trotz des dynamischen Umfeldes Grenzen gesetzt, da gar nicht genügend Zeit zur Verfügung steht um alle Beziehungsaspekte auszuhandeln. Die Komplexitätsreduktion wird daher durch Konventionen abgesichert und macht es für Abmachungen nur sehr schwer zugänglich.<a href="#_ftn33">[33]</a></p>
<p>Freundschaften sind abhängig von der Beurteilung durch „Dritte“. Das bedeutet, dass die Ausgestaltung von Beziehungen begrenzt ist, zum Beispiel wenn Liebesbeziehungen Geheim gehalten werden müssen, weil eine Aufdeckung einen gesellschaftlichen Skandal hervorrufen würde oder andere Beziehungen etwa die zum Ehegatten oder der Ehefrau gefährden würden. <a href="#_ftn34">[34]</a></p>
<p>Beziehungen sind zudem „transitiv“ und stehen häufig für eine Übertragung von Beziehungsattributen über jemanden anderes. Ein Beispiel hierfür ist es, wenn man sich im Kreis von Freunden ohne Übergang duzt, selbst wenn man sich nicht vom selben Ursprung her kennt. Wenn sich also, die bis dahin miteinander unbekannten Mr. B und Mr. C sich auf einer Party von Mr. A treffen, werden sie sich von Anfang an duzen. Transitivität kann auch bedeuten, dass Beziehungsattribute formalisiert über eine Mitgliedschaft übertragen werden, etwa wie bei bestimmten Religionsgemeinschaften.<a href="#_ftn35">[35]</a></p>
<p>Es liegen nur sehr wenige inhaltliche Beschränkungen von Freundschaften vor, jedoch kann hier eine Begrenzung für die Zahl der Freunde angegeben werden. Aufgrund kognitiver und zeitlicher Beschränkungen kann man nicht zu einer unbegrenzten Anzahl an Personen gleichermaßen enge Beziehungen unterhalten. Jedoch steigt mit der Zahl der Freundschaften, gleichzeitig auch die Gelegenheit über die oben beschriebene Transitivität neue Beziehungen einzugehen.</p>
<p>Betrachtet man Beziehungen zeigt sich, dass Veränderungen sehr lange dauern und zudem eine Tendenz zu einem strukturellen Konservativismus zeigen. Dies wird auch als „Methusalem-Prinzip“ bezeichnet. Das heißt, je älter Verhaltensweisen im Zusammenleben sind, umso langfristig stabiler und möglicherweise auch durchsetzungsfähiger sind diese.<a href="#_ftn36">[36]</a> Demnach könnte man interpretieren, dass neue Arten im Zusammenleben, wie zum Beispiel virtuelle Gemeinschaften im Internet, als fragwürdig einzustufen sind.</p>
<p>Neue Formen der Freundschaft werden zwar immer wieder ausprobiert, jedoch haben bestehende Formen der Freundschaft den Vorsprung, schon vorhanden zu sein. Die „alten“ Freundschaften haben sich zum einen bereits bewährt und sind dazu bei anderen bereits bekannt – was bedeutet, dass ein Einverständnis selten eingeholt werden muss. Hinzu kommt, dass alten Formen von Freundschaften zudem rechtlich abgesichert oder als besonders schützenswert gelten.<a href="#_ftn37">[37]</a></p>
<p>Wissenschaftler betrachten einerseits skeptisch die Berichterstattung über neue Formen von Freundschaften und finden gleichzeitig empirisch immer wieder alternative Formen und Trends im Zusammenleben.</p>
<p>Die gegenseitige Absicherung ist nicht durch Erwartungs-Erwartungen und auch kaum durch die strukturellen Begrenzungen hintergehbar. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Möglichkeiten bestehen mit denen man längerfristige Wandlungen und Unterschiede in den Formen erklären kann.<a href="#_ftn38">[38]</a></p>
<p>Am Überzeugendsten sind hierbei die exogenen Faktoren, die man mit dem Wandel von Beziehungen in Verbindung bringen kann. Zum Beispiel, dass gesteigerte örtliche Mobilitätsanforderungen zu einer stärkeren Öffnung gegenüber anderen führen. Einwanderungsgesellschaften müssen insgesamt offener sein, denn die Immigranten suchen Bindungen und nach sozialer Integration. Sie sind häufig offen für neue Bindungen.<a href="#_ftn39">[39]</a></p>
<p>Vielleicht ist hierbei nicht der Wandel, sondern der Ausbruch aus den Konventionen entscheidend.</p>
<p>Zum Beispiel unerlaubte Beziehungen, wie eine Affäre neben der Ehe, knüpfen nicht an Konventionen an. Sie besitzen daher einen erhöhten Aushandlungsbedarf und es muss ein Beziehungsarrangement zwischen den Partnern getroffen werden. Da die Treffen herausgelöst aus dem sozialen Zusammenhang stattfinden, müssen die Partner zudem ein Freiraum schaffen, um sich unbemerkt treffen zu können. Da die Treffen im traditionellen Umfeld nicht toleriert werden bzw. die traditionelle Beziehungskonfiguration stören würden, findet die Beziehung also an Orten statt, wo die Partner nicht sozial integriert sind (wie Zum Beispiel im Hotel, Auto usw.).<a href="#_ftn40">[40]</a></p>
<p>Ein zweites Beispiel für den Ausbruch  aus den Konventionen stellt die Variabilität (Veränderlichsein) der Inhalte von Freundschaften dar. Die Inhalte von Freundschaften können leichter verändert werden, umso weniger Personen einbezogen werden müssen. Jedoch findet man in ähnlichen Positionen gleichartige Verhaltensweisen. Daher ist anzunehmen dass ein Übertragungslernen stattfindet. Ist der Austausch über einen bestimmten Inhalt erst einmal etabliert, nehmen die Personen des Umfeldes dieses ebenfalls wahr.<a href="#_ftn41">[41]</a></p>
<p>Die Veränderbarkeit von Freundschaftsinhalten ist ein Ergebnis der Aushandlungen. Aushandlungen sind umso einfacher und flexibler, umso weniger Personen mit einbezogen werden. Dennoch fällt auf, dass bei Personen mit ähnlichen Positionen, gleichartige Verhaltensweisen zu finden sind. Es wird angenommen, dass Übertragungslernen stattfindet</p>
<p>Beispielsweise ist ein Besuch einer einzigen Party ausreichend, um zu lernen, wie man sich auf einer Party verhält. Durch „Übertragungslernen“ wird die Verhaltensweise übernommen. Daher wissen selbst diejenigen, die neu sind, wie man sich in bestimmten Situationen verhält.<a href="#_ftn42">[42]</a> Ist einmal eine Verhaltensweise etabliert, wird diese vom Umfeld auch wahrgenommen.</p>
<p>Am einfachsten lassen sich Verhaltensweisen in Auseinandersetzungen kopieren und erlernen. Das Nacheifern von Freunden führt zu einer Angleichung beider und gleichzeitig zu einer Wettbewerbssituation. Die Dynamik, die durch Ausgrenzung oder das Übertreffenwollen entsteht, hält die Beziehungen in Bewegung.<a href="#_ftn43">[43]</a></p>
<h1>6 Neue und alte Definitionen von Netzwerk und Freundschaft</h1>
<p>Es ist so einfach wie kompliziert, den Begriff Freundschaft zu umschreiben. Beinahe genauso alt wie die Beschäftigung mit der Philosophie ist die Frage nach der Definition von Freundschaft. Die Deutung des Begriffs unterliegt allen philosophischen Strömungen, sie passt sich dem Zeitgeist an. <a href="#_ftn44">[44]</a> An dieser Stelle sollen exemplarisch zwei Definitionen von Freundschaft erläutert werden, die sich über einen langen Zeitraum gehalten haben und immer wieder als Referenz oder Startpunkt für die Verortung des Begriffs herangezogen werden.</p>
<h2>6.1 Der Freundschaftsbegriff nach Aristoteles</h2>
<p>Die erste Definition stammt von Aristoteles aus der Nikomachischen Ethik. Aristoteles betrachtet darin die griechische Gesellschaft und die Beziehungen der Menschen zueinander. Er stellt dabei fest, dass sich Menschen in irgendeiner Weise nahe sind bzw. ein wie auch immer geartetes Verhältnis zueinander haben. Da man auch im Griechenland seiner Zeit in öffentliche Ämter gewählt wurde, war man auf Kontakte und Freundschaften angewiesen, wollte man an die Macht gelangen oder sie behalten. In einem ersten Schritt teilt Aristoteles die Freundschaften unter den Menschen in Freundschaften unter Gleichen und Freundschaften unter Ungleichen. Den weitaus größeren Teil der Beziehungen machen die Freundschaften unter Gleichen aus, denn diese verortet er in den Beziehungen der Bürger untereinander. Die Freundschaften unter Gleichen teilt er wiederum in drei Typen ein: die Nutzen-, Lust- und Tugendfreundschaft.</p>
<p>Abbildung 8: Logik der Freundschaften nach Aristoteles. Eigene Darstellung.</p>
<p>Die Nutzenfreundschaft bringt nach Aristoteles zwei Menschen einzig zu einem Zweck zusammen. Ist der Grund dieser Verbindung erloschen oder ziehen beide keinen Nutzen mehr aus der Verbindung, wird diese umgehend gelöst. Das könnte, in die heutige Zeit übertragen, ein geschäftliches Verhältnis zwischen einem Produzenten und einem Lieferanten sein. Ebenso wäre es als Engagement einer Bürgerbewegung denkbar, die sich auflöst, nachdem ihr Vorhaben Erfolg hatte.</p>
<p>Die Lustfreundschaft ist ähnlich veranlagt. Sie ist rein affektiv und beruht nur auf körperlicher oder intellektueller Anziehung. Lässt die Lust nach oder ergeben sich aus den gemeinsamen Gesprächen keine Neuerungen oder nichts Spannendes, droht der Verbindung die Auflösung. Eine solche Freundschaft kann man sich auch in heutiger Zeit gut vorstellen, man denke nur an eine Affäre während einer Partnerschaft.</p>
<p>Die Tugendfreundschaft ist für Aristoteles die einzige, die den Namen Freundschaft aus heutiger Sicht wirklich verdient hat. Haben zwei Menschen eine solche Verbindung, ist das ein Resultat ihrer gemeinsamen Tugend, ihrer Ähnlichkeit und ihrer gleichen Interessen. Diese Freundschaft ist Freundschaft um des Freundes Willen. Sie ist stabil und wird immer wieder erneuert und zur Gewohnheit. Das ist positiv gemeint, mit Gewohnheit meint Aristoteles die Teilhabe am Leben des Freundes.</p>
<p>Die Freundschaft unter Ungleichen ist das, was die moderne Soziologie eine asymmetrische Beziehung nennen würde. Sie besteht zwischen Familienmitgliedern unterschiedlicher Generationen oder zwischen dem Bürger und dem Staat. Sie ist dadurch geprägt, dass der Unterlegene immer eine größere Menge an Ehrerbietung bzw. Energie in die Beziehung einbringen muss. So muss zum Beispiel der Sohn dem Vater mehr Respekt zollen als andersherum und der Bürger investiert mehr in den Staat als er unmittelbar herausbekommt.</p>
<h2>6.2 Der Freundschaftsbegriff nach Montaigne</h2>
<p>Auch Michel de Montaigne hat eine Definition von Freundschaft erdacht, die bis heute Gültigkeit hat bzw. bis heute als Bezugsrahmen zur Verfügung steht. Sein Essay „Über die Freundschaft“ stellt Gedanken über die Freundschaft aus sehr privater Perspektive dar. Montaigne hatte in Etienne de la Boétie einen seiner Meinung nach außergewöhnlichen Freund. Er verglich seine Freundschaft zu diesem Mann mit anderen Freundschaften und kam zu dem Schluss, dass die beiden Männer etwas wahrhaft einmaliges verband. Deshalb teilt er die möglichen Arten der Freundschaft in zwei Typen ein, die gewöhnlichen und die außergewöhnlichen. Gewöhnliche Freundschaften zeichneten sich dadurch aus, dass sie nicht von Dauer seien und nur zu irgendeinem Zwecke bestünden. Die außergewöhnlichen Freundschaften hingegen spiegelten für ihn das Ideal von einer Seele in zwei Körpern wider. Damit reduziert er die Kategorien der aristotelischen Lehre und stellt beinahe alle freundschaftlichen Verbindungen zwischen Menschen auf eine Stufe.</p>
<h2>6.3 Spannungsfelder im Freundschaftsbegriff</h2>
<p>Der Freundschaftsbegriff lässt sich auf verschiedenen Achsen ansiedeln und definieren. In diesem Abschnitt sollen zwei davon untersucht werden, zum einen die Einordnung der Freundschaft zwischen Verpflichtung und Freiwilligkeit und zum anderen die Spannung zwischen Nutzen und Neigung. Diese Einteilung findet in Anlehnung an Heidrun Friese statt. <a href="#_ftn45">[45]</a></p>
<p>Die Verortung einer Freundschaft auf der Achse zwischen Verpflichtung und Freiwilligkeit ist nicht einfach. Sie kann nicht gemacht werden, ohne eine weitere wichtige Komponente der Betrachtung hinzuzufügen: die zeitliche Dimension. Je länger eine Beziehung dauert, umso größer wird der Anteil an Freiwilligkeit in dieser. Das Spannungsfeld entsteht, als verschiedene Beziehungen eines Individuums miteinander konkurrieren, und zwar um die äußerst knappen Güter Aufmerksamkeit und Zeit. Den Großteil der Beziehungen eines Menschen machen die Beziehungen aus, die gewisse Verpflichtungen mit sich bringen. Das sind zum Beispiel die Ehe, das Verhältnis zum Arbeitgeber aber auch Freundschaften und Verwandtschaftsbeziehungen. Es wird zum Beispiel erwartet, dass man zum Geburtstag der Großmutter kommt, auch wenn man keine Zeit hat. Genauso wird erwartet, dass man zur Arbeit kommt, nachdem man einen Arbeitsvertrag unterschreiben hat. Eine Nicht-Nachkommen dieser Verpflichtungen wird in der Regel sanktioniert, wobei die Sanktionen sehr unterschiedlich aussehen können. Die eher seltenen Beziehungen sind jene, die man freiwillig eingeht. Friese führt dafür Beispiele wie Blutsbrüderschaften oder Patenschaften an. Sie legt auch Wert darauf, dass solche Beziehungen vor allem in archaischeren Kulturen als der unseren einen hohen Stellenwert haben. Diese Beziehungen zeichnen sich dadurch aus, dass man sie freiwillig eingeht, obwohl man sich bewusst ist, dass sie Verpflichtungen mit sich bringen. Die Freiwilligkeit besteht darin, dass man auch die Wahl hätte, sie nicht einzugehen.</p>
<p>Die Einordnung von Beziehungen zwischen Nutzen und Neigung folgt im Groben dem weiter oben vorgestellten Schema von Aristoteles. „Diese Perspektive, die Unterscheidung unterschiedlicher Ordnungen stellt &gt;wahrer&lt; Freundschaft, in der Mitsein, Vertrauen, Intimität und das Teilen von Geheimnissen, Achtung, Gegenseitigkeit und Solidarität einen moralischen Raum abstecken, berechnende Zweckorientierung entgegen und betont entschieden diesen Aspekt.“<a href="#_ftn46">[46]</a> Über die Nutzenfreundschaft lässt sich im negativen Falle Macht erreichen. Dabei wird in asymmetrischer Weise ein Vorschuss an Vertrauen in Form einer Freundschaftsleistung gewährt, der nach einer bestimmten Zeit in anderer Form wieder zurückgegeben wird. So funktioniert es zum Beispiel in der Politik, wenn ein politischer Kandidat seine Netzwerke nutzt, um Einfluss zu bekommen. Die Gegenleistung sieht nach der erfolgreichen Wahl dann so aus, dass Wählerinteressen durch den gewählten Politiker vertreten werden. Im positiven Fall läuft das so. Der negative Fall ist der, wenn zwischen Geber und Nehmer eines Freundschaftsdienstes bereits eine asymmetrische Distanz besteht oder erst durch die Frage nach einem Gefallen eine Abhängigkeitsbeziehung entsteht. Besteht die Asymmetrie zuungunsten des Bittstellers, so spricht man von einer Patronagebeziehung. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der Zeitraum zwischen Leistung und Gegenleistung bis in die Unendlichkeit ausgedehnt werden kann oder sogar über Generationen weitergegeben werden kann. Das System der italienischen Mafia funktioniert so. Es werden durch kleine Gefallen asymmetrische Abhängigkeitsbeziehungen geschaffen und die Handlungsmöglichkeiten des Untergeordneten Akteurs deutlich reduziert. An der Stelle wird auch wieder das Spannungsfeld zwischen Freiwilligkeit und Verpflichtung deutlich.</p>
<h1>7 Praktische Umsetzung im Online Medium</h1>
<p>Wie in der Einleitung angesprochen, besitzt das Freundschaftskonzept aus netzwerktheoretischer Perspektive auch in der Onlinekommunikation hohe Relevanz. Immer mehr Menschen in Deutschland verbringen immer mehr Zeit im Internet.<a href="#_ftn47">[47]</a> Dabei waren im Oktober 2010 in Deutschland bereits fast 13 Millionen Menschen<a href="#_ftn48">[48]</a> in das Freundschaftsnetzwerk von Facebook eingebunden.<a href="#_ftn49">[49]</a> Darin bilden sich Beziehungen und Freundschaften aus der realen Welt ab, und es entstehen darüber hinaus neue, rein virtuelle Freundschaften ohne persönlichen Kontakt. Sowohl in den sozialen Netzwerken, als auch bei den Suchmaschinen etabliert sich im Internet eine monopolartige Stellung eines einzelnen Anbieters. So wurden nahezu 90 Prozent alle Suchen aus Deutschland über den Marktführer Google<a href="#_ftn50">[50]</a> gestartet.<a href="#_ftn51">[51]</a> Sofern eine reale Bekanntschaft sich nicht ohnehin in Facebook abgebildet ist und dort gesucht wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass nach dieser Person mit Hilfe von Google gesucht wird, also sehr hoch.</p>
<p>Aufgrund dieser Entwicklungen soll im Folgenden ein Praxisbeispiel von Facebook und eines von Google näher unter besagten Aspekten beleuchtet werden.</p>
<h2>7.1 Beispiel Facebook</h2>
<h3>7.1.1 Freundschaft</h3>
<p>Die soziale Plattform Facebook bildet mehrere Beziehungsarten ab. Die wichtigste und am weitesten verbreitete ist die Beziehungsart „Freundschaft“. Jeder Nutzer kann beliebig viele andere Nutzer über eine Freundschaftsanfrage als Freund hinzufügen, wobei der Angefragte entscheidet, ob er die Anfrage annimmt oder nicht. Freundschaften können von beiden Seiten jederzeit aufgelöst werden, wahlweise mit oder ohne Benachrichtigung des Anderen. Eine Abwandlung dieser Beziehungsart stellt die Partnerschaft von genau zwei Personen in Facebook dar. Den einzigen Unterschied zwischen diesen Beziehungsarten bildet eine herausgehobene Darstellung auf der Benutzerseite, mit wem er in einer Beziehung steht. Sie ist durch eine Beziehungsbeschreibung wie beispielsweise „verlobt, verheiratet oder getrennt“ gekennzeichnet und setzt eine Freundschaft voraus. Eine dritte Beziehungsart wird unter dem Begriff Familie definiert, worunter der genaue Verwandtschaftsgrad definiert werden kann.</p>
<p>Abbildung 9: Facebook Beziehungsarten, Quelle: Screenshot Facebook</p>
<p>Über eine Facebook Freundschaft wird eine symmetrische Distanz nach dem Konzept von Leopold von Wiese geschaffen. Die Plattform markiert sie als miteinander verbunden. Sehr anschaulich bildet die Facebook Applikation „Social Graph“ das eigene Freundschaftsnetzwerk ab.<a href="#_ftn52">[52]</a> Interessant ist hierbei, dass die unterschiedlichen Verbindungslängen zwischen den Personen von der Verbindungsanzahl mit gleichen Freunden abhängig ist. So kommt es, dass sich Klumpen (Cluster) von zusammenhängenden Freundeskreisen bilden, wie beispielsweise Kommilitonen, alte Schulfreunde, Arbeitskollegen etc. Über die Beziehungsintensität oder die Beziehungsdistanz sagen sie dagegen nicht aus.<a href="#_ftn53">[53]</a></p>
<h3>7.1.2 Freunde Listen</h3>
<p>Es gibt auf Facebook jedoch auch Möglichkeiten zur differenzierteren Definition von Freundschaften. Dies ist über das Hinzufügen von Freunden in eigene Listen möglich. Man kann einen seiner Kontakte beispielsweise in die frei wählbaren und selbst erstellten Listen „Beste Freunde“ und „Arbeitskollegen“ hinzufügen. Oder auch in die Liste „Freunde in Deutschland“ und „Freunde im Rest der Welt“. Benutzt man solche Listen, kann man für jede einzelne Aktion und jeden Post einzeln festlegen, welcher Freund diesen lesen kann.</p>
<p>Dieses Listenkonzept adressiert in hohem Maße die Dimensionen Zeitaufwand, Intimität sowie emotionale Intensität nach der weak and strong Ties Theorie von Mark Granovetter. Der Nutzer bestimmt, wie häufig, wie intensiv und mit welchen intimen Informationen er sich für einzelne Freundeslisten öffnet.</p>
<h3>7.1.3 Mögen</h3>
<p>Eine einseitige (asymmetrische) und lose Beziehung kann in Facebook über das sogenannte Mögen hergestellt werden (engl. „like“). Dabei kann ein Nutzer sämtliche Posts und Aktionen von seinen Freunden über den „gefällt mir“ Button mögen, was wiederum im eigenen Profil angezeigt wird. Zusätzliche können  auch Organisationsseiten, Interessen und Unternehmensseiten (Fanpages) auf Facebook gemocht werden, die keine natürliche Person, sondern Organisationen und Institutionen verkörpern. Inzwischen geht Facebook sogar soweit, dass jeder eindeutig identifizierbare Inhalt im Internet gemocht werden kann.<a href="#_ftn54">[54]</a> Da diese abstrakte Beziehung jedoch nicht direkt zwischen Personen entsteht, sondern zwischen Personen und Institutionen, soll sie nicht im klassischen Freundschaftskonzept bewertet werden.</p>
<p>Ungeachtet dessen kann man hier durchaus mit ähnlichen Beziehungsattributen (Werte- und Statushomophilie) nach Lazarsfeld und Merton argumentieren. So zeigt sich beispielsweise, dass Institutionen und Internetinhalte durchaus eher von Freunden mit ähnlicher Interessenlage, Werten und Statusvorstellungen gemocht wird. Personen, die um ihre Überschneidungen in diesen Bereichen mit einzelnen Freunden wissen, stoßen auf deren Profilseite und gemochten Seiten häufig auf Inhalte, die auch ihnen gefallen. Somit sind die Profilseiten von diesen ähnlich bzw. gleich orientierten Freunden eher interessant und frequentiert, als von Freunden mit andersartigen Interessen.</p>
<h3>7.1.4 Hauptmeldungen und Neuste Meldungen</h3>
<p>Das Kernelement von Facebook ist zugleich die wichtigste Abbildung von Freundschaftsbeziehungen und eines der größten Mysterien: Die Neuigkeiten Seite, die als Startseite sofort nach dem Einloggen bei Facebook erscheint. Hier stellt sich die Frage, welche Neuigkeiten der Nutzer von welchen Freunden auf seiner Startseite angezeigt bekommt und welche nicht.<a href="#_ftn55">[55]</a> Es gibt die beiden Einstellungsmöglichkeiten „Neuste Meldungen“ und „Hauptmeldungen“. Zweifelsohne werden bei der Einstellung Neuste Meldungen sämtliche Neuigkeiten wie beispielsweise likes, Freundschaften und Posts aus seinem gesamten Netzwerk ungefiltert angezeigt. Dies sind in der Regel mehrere Hundert pro Tag und gestaltet sich dementsprechend unübersichtlich. Man kann sich also über die Einstellung Hauptmeldungen auf die vermeintlich wichtigsten Meldungen beschränken. Doch welche Instanz bestimmt aus netzwerktheoretischer Perspektive welche Freunde und welche Meldungen individuell am wichtigsten sind? Wie werden die Hauptmeldungen zusammengestellt?</p>
<p>Der komplexe Facebook Algorithmus für die Berechnung der Hauptmeldungen ist geheim und wird ständig aktualisiert. Er besteht aus einer Vielzahl unterschiedlich gewichteter Faktoren und versucht, die Masse der Meldungen auf ein überschaubares Maß zu reduzieren. Fest steht lediglich, dass Facebook über gewaltige Datenmengen, sowohl über die einzelnen Nutzer als auch über deren Interaktion, verfügt. Dazu gehören unter anderem Informationen über:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Interaktionshäufigkeit </strong>zwischen zwei Nutzern (Views, Post,      Nachrichten, Chats, likes, Einladungen uvm.)</li>
<li>Die gleichen <strong>Interessen</strong> von zwei Nutzern      (Hobbys, Fanpages, Applikationen, Freundeskreis, Gruppen)</li>
</ul>
<p>Eventuell wertet Facebook sogar den Inhalt der Aktionen semantisch aus, um weitere Informationen über Interessen und Themen zu erlangen. Dies ist technisch problemlos möglich, jedoch Spekulation.<a href="#_ftn56">[56]</a> Zur Beschreibung der Meldungsauswahl können theoretisch egozentrierte Netzwerkverbindungen nach Claude Fischer angeführt werden. In diesem Fall würde Facebook einstufen, welche Interaktionen in besonderem Maße für eine zwischenmenschlich enge Beziehung stehen und ausschlaggebend sind, dass sie über entsprechende Hauptmeldungen angezeigt werden.</p>
<h2>7.2 Beispiel Google</h2>
<p>Auch der Suchmaschinenbetreiber und Online Werbevermarkter Google hat die Vision eines Freundesnetzwerkes.<a href="#_ftn57">[57]</a> Dieses soll nicht nur eine einzige Soziale Plattform umspannen, sondern das gesamte Internet. In 2008 startete Google dazu eine offene Technologie: Die Social Graph API.<a href="#_ftn58">[58]</a> API steht für application programming interface und beschreibt eine simple Programmierschnittstelle. Sie erweitert Links um Informationen über die Beziehung der beiden verlinkten Seiten. Ein Link kann beispielsweise eine Freundschaft anzeigen oder aber kennzeichnen, dass beide Seiten zu einer Person gehören. Die API kann über die Beschreibungen XFN (XHTML Friends Network) und FOAF (Friend of a Friend project) insgesamt 22 Beziehungsarten unterscheiden.<a href="#_ftn59">[59]</a> Beispielweise Arbeitskollege, Nachbar, Familie oder auch „sweetheart“.<a href="#_ftn60">[60]</a></p>
<p>Ziel ist es dabei, sämtliche personenbezogenen Inhalte des Internets wie beispielsweise Profile, Blogs oder Accounts maschinenlesbar zu personalisieren und miteinander in Beziehung zu setzen. Es ist der bis heute wahrscheinlich größte Versuch, reale Freundschaftsbeziehungen zwischen Menschen in Form eines Social Graph im Internet (technisch) abzubilden.</p>
<p>Bei diesem Konzept können Ähnlichkeiten mit Christian Stegbauers<strong> </strong>Unterschieden zwischen „engen“ Beziehungen gesehen werden, der ebenfalls grundsätzliche Beziehungsarten unterscheidet.</p>
<h2>7.3 Fazit der Beispiele</h2>
<p>Die beiden höchst unterschiedlichen Beispiele eignen sich, um die zu Beginn dargestellten theoretischen Ansätze zu überprüfen und anzuwenden: Die hohe Komplexität echter zwischenmenschlicher Beziehungen ist in diesen Beispielen durch Technische Grenzen deutlich eingeschränkt. Dennoch versuchen Unternehmen aktuell, reale Freundschaftsbeziehungen im Internet abzubilden und möglichst realitätsnah zu kopieren. Sämtliche vorgestellte Theorieansätze haben bis heute Bedeutung, auch wenn sie alleine stehend als unzureichend kritisiert wurden. Sie bieten Hilfe und eine Gesprächsgrundlage auch bei aktuellen Diskussionen zu Social Networks.</p>
<p><strong><a href="http://vg02.met.vgwort.de/na/bebedb7aca79420ebfb0d501ab68a2c8?l=http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/wp-content/uploads/2011/03/Weak-und-Strong-Ties-–-Freundschaft-aus-netzwerktheoretischer-Perspektive.pdf">PDF Download der Hausarbeit (inkl. Bildern)</a></strong></p>
<h1>2 Theoretische Ansätze</h1>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h1>Quellen</h1>
<h2>Literatur</h2>
<ul>
<li><strong>Friese, Heidrun (2010): </strong>Freundschaft: Leerstellen und Spannungen eines Begriffs. In: <strong>Binczek, Natalie; Stanitzek, Georg:</strong> Strong Ties / Weak Ties. Freundschaftssemantik und Netzwerktheorie.      Heidelberg, Universitätsverlag Winter.</li>
<li><strong>Granovetter, Mark (1973):</strong> The Strength      of Weak Ties. In: American Journal of Sociology 78(6). S.1360-1380.</li>
<li><strong>Granovetter, Mark (1974): </strong>Getting a Job:      A Study of Contacts and Careers. Harvard University Press,      Cambridge, Massachusetts.</li>
<li><strong>Granovetter, Mark (1983):</strong> The Strength      of Weak Ties: A Network Theory Revisited. In: Sociological Theory;      Volume 1. S.201-233.</li>
<li><strong>Harary, F.; Norman, R.; Cartwright, D.      (1963):</strong> Structural Models. New York,      Wiley.</li>
<li><strong>Janning, Frank; Toens,      Katrin (2007): </strong>Die Zukunft der Policy-Forschung: Theorien,      Methoden, Anwendungen. Wiesbaden, VS Verlag.</li>
<li><strong>Jansen, Dorothea      (2006):</strong> Einführung in die Netzwerkanalyse: Grundlagen,      Methoden, Forschungsbeispiele. Wiesbaden, VS Verlag.</li>
<li><strong>Preisendörfer, Peter (2008):</strong> Organisationssoziologie, Grundlagen, Theorien und Problemstellungen, 2.      Auflage, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.</li>
<li><strong>Stegbauer, Christian (2001): </strong>Grenzen      virtueller Gemeinschaft. Strukturen internetbasierter Kommunikationsforen.      Wiesbaden, VS Verlag.</li>
<li><strong>Stegbauer, Christian; Rausch,      Alexander (2006): </strong>Strukturalistische Internetforschung. Wiesbaden, VS      Verlag.</li>
<li><strong>Stegbauer, Christian (2008):</strong> Netzwerkanalyse und Netzwerktheorie: Ein neues Paradigma in den Sozialwissenschaften,      VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.</li>
<li><strong>Stegbauer, Christian (2010): </strong>Netzwerkanalyse      und Netzwerktheorie: Ein neues Paradigma in den Sozialwissenschaften.      Wiesbaden, VS Verlag.</li>
<li><strong>Steinbach, Anja (2004):</strong> Soziale      Distanz: ethnische Grenzziehung und die Eingliederung von Zuwanderern in      Deutschland, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.</li>
<li><strong>Steinbach, Anja (2004):</strong> Soziale      Distanz: ethnische Grenzziehung und die Eingliederung von Zuwanderern in      Deutschland, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.</li>
<li><strong>Terpe, Sylvia; Steiner, Christine      (2005): </strong>Netzwerkstruktur und Informationsgehalt: Wann werden      Beziehungen zur Ressource? Vortrag auf der Tagung „Soziale Netzwerke und      Soziales Kapital“, Bielefeld.</li>
</ul>
<h2>Internet</h2>
<ul>
<li><strong>code.google.com (2010):</strong> http://code.google.com/intl/de-DE/apis/socialgraph/docs/edges.html, Stand      28.12.2010.</li>
<li><strong>computerwoche.de (2010):</strong> http://www.computerwoche.de/nachrichtenarchiv/1853312/index.html, Stand      28.12.2010.</li>
<li><strong>elexpress.de (2010):</strong> http://www.elexpress.de/archives/2010/09/25/facebook-neuigkeiten-unterschied-zwischen-hauptmeldungen-neuste-meldungen-und-statusmeldungen/,      Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>facebook.com (2010):</strong> http://www.facebook.com/apps/application.php?id=67692068407, Stand      28.12.2010.</li>
<li><strong>foaf-project.org (2010):</strong> http://www.foaf-project.org/, Stand      28.12.2010.</li>
<li><strong>gmpg.org (2010):</strong> http://gmpg.org/xfn/, Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>mcschindler.com (2010):</strong> http://www.mcschindler.com/2010/12/17/im-social-web-losen-netzwerke-hierarchien-ab/,      Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>projekter.de (2010):</strong> http://www.projecter.de/blog/allgemein/statistiken-zur-internetnutzung-in-deutschland.html,      Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>techcrunch.com (2010):</strong> http://techcrunch.com/2008/02/01/googles-gathers-social-graph-information-from-the-web-launches-api/,      Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>webhits.de (2010):</strong> http://www.webhits.de/deutsch/index.shtml?webstats.html, Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>welt.de (2010):</strong> http://www.welt.de/wirtschaft/article10538445/Firmen-setzen-auf-Bedeutung-sozialer-Netzwerke.html,      Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>wikipedia.org facebook (2010):</strong> http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Facebook&amp;oldid=83137095,      Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>Wikipedia.org freundschaft (2010):</strong>
<p>http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft</li>
<li><strong>wikipedia.org url (2010):</strong> http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Uniform_Resource_Locator&amp;oldid=83070535,      Stand 28.12.2010.</li>
<li><strong>wirtschaftskommunikation-studium.de      (2010):</strong> http://www.wirtschaftskommunikation-studium.de/2010/11/googles-idee-eines-social-graph-fur-das-gesamte-internet-%E2%80%93-und-die-umsetzung-durch-facebook/,      Stand 28.12.2010.</li>
</ul>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. Stegbauer (2008).</p>
<p><a href="#_ftnref2">[2]</a> Preisendörfer (2008), S. 114.</p>
<p><a href="#_ftnref3">[3]</a> Vgl. welt.de (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref4">[4]</a> Vgl. mcschindler.com, für einen von zahlreichen Diskussionsansätzen von aktueller Bedeutung.</p>
<p><a href="#_ftnref5">[5]</a> Steinbach (2004), S. 27.</p>
<p><a href="#_ftnref6">[6]</a> Stegbauer (2008), S. 107.</p>
<p><a href="#_ftnref7">[7]</a> Vgl. Stegbauer (2008), S. 109.</p>
<p><a href="#_ftnref8">[8]</a> Vgl. ebenda, S. 296f.</p>
<p><a href="#_ftnref9">[9]</a> Vgl. ebenda, S. 111.</p>
<p><a href="#_ftnref10">[10]</a> Vgl. Stegbauer (2008), S. 113f.</p>
<p><a href="#_ftnref11">[11]</a> Vgl. Granovetter, Mark (1974).</p>
<p><a href="#_ftnref12">[12]</a> Abbildung aus: Granovetter (1973), S. 1363.</p>
<p><a href="#_ftnref13">[13]</a> Vgl. Harary (1963).</p>
<p><a href="#_ftnref14">[14]</a> In Granovetter (1983) nimmt er selbst eine Rückschau auf die Literatur vor, die als Reaktion auf seine Theorie der strong und weak ties und seine Studie „Getting a Job“ entstanden ist.</p>
<p><a href="#_ftnref15">[15]</a> Terpe/Steiner (2005), S. 3.</p>
<p><a href="#_ftnref16">[16]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 111.</p>
<p><a href="#_ftnref17">[17]</a> Vgl. ebenda, S. 111f.</p>
<p><a href="#_ftnref18">[18]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 112.</p>
<p><a href="#_ftnref19">[19]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref20">[20]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref21">[21]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref22">[22]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 113.</p>
<p><a href="#_ftnref23">[23]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref24">[24]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref25">[25]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 114.</p>
<p><a href="#_ftnref26">[26]</a> Vgl. Jansen, Dorothea (2006), S. 66.</p>
<p><a href="#_ftnref27">[27]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 114.</p>
<p><a href="#_ftnref28">[28]</a> Vgl. Janning, Frank; Toens, Katrin (2007), S. 232.</p>
<p><a href="#_ftnref29">[29]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2001), S. 212.</p>
<p><a href="#_ftnref30">[30]</a> Vgl. Jansen, Dorothea (2006), S.216.</p>
<p><a href="#_ftnref31">[31]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 114.</p>
<p><a href="#_ftnref32">[32]</a> Vgl. Jansen, Dorothea (2006), S.214ff.</p>
<p><a href="#_ftnref33">[33]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 115.</p>
<p><a href="#_ftnref34">[34]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 115.</p>
<p><a href="#_ftnref35">[35]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref36">[36]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref37">[37]</a> Vgl. ebenda, S. 116.</p>
<p><a href="#_ftnref38">[38]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 116.</p>
<p><a href="#_ftnref39">[39]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref40">[40]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref41">[41]</a> Vgl. ebenda.</p>
<p><a href="#_ftnref42">[42]</a> Vgl. Stegbauer, Christian; Rausch, Alexander (2006), S. 16.</p>
<p><a href="#_ftnref43">[43]</a> Vgl. Stegbauer, Christian (2010), S. 117.</p>
<p><a href="#_ftnref44">[44]</a> Einen ersten Überblick über den Bedeutungswandel des Begriffs bietet die Website: http://de.wikipedia.org/wiki/Freundschaft.</p>
<p><a href="#_ftnref45">[45]</a> Vgl. Friese (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref46">[46]</a> Friese (2010), S. 30.</p>
<p><a href="#_ftnref47">[47]</a> Vgl. projecter.de (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref48">[48]</a> Facebook ist eine Website zur Bildung und Unterhaltung sozialer Netzwerke, die der US-amerikanischen Firma Facebook Inc. gehört. Am 21. Juli 2010 hatte die Plattform nach eigenen Angaben 500 Millionen aktive Nutzer und ist damit die größte weltweit.</p>
<p><a href="#_ftnref49">[49]</a> Vgl. wikipedia.org facebook (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref50">[50]</a> Google ist eine Suchmaschine des US-Unternehmens Google Inc. Übereinstimmende Statistiken zeigen mit Marktanteilen von mehr als 80 Prozent aller weltweiten Suchanfragen Google als Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen. Außerdem ist Google inzwischen die weltweit wertvollste Marke.</p>
<p><a href="#_ftnref51">[51]</a> Vgl. webhits.de (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref52">[52]</a> Vgl. facebook.com (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref53">[53]</a> Eine entsprechende Grafik befindet sich im Anhang.</p>
<p><a href="#_ftnref54">[54]</a> Identifiziert und adressiert werden Inhalte im Internet über den Uniform Resource Locator (URL, dt. „einheitlicher Quellenanzeiger“), vgl. wikipedia.org url (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref55">[55]</a> Einer von vielen Artikeln zu dieser Frage vgl. elexpress.de (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref56">[56]</a> Beispielsweise wertet Google seit vielen Jahren erfolgreich den Mailinhalt von über gmail verfassten E-Mails aus, um darin passende Werbung für den Empfänger zu platzieren. Die Auswertung erfolgt maschinell und ohne das Mitlesen durch Mitarbeiter. Vgl. computerwoche.de (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref57">[57]</a> Zu diesem Thema hat Andreas Köster einen Artikel online veröffentlicht, vgl. wirtschaftskommunikation-studium.de (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref58">[58]</a> Vgl. techcrunch.com (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref59">[59]</a> Vgl. gmpg.org (2010), vgl. foaf-project.org (2010).</p>
<p><a href="#_ftnref60">[60]</a> Die anderen Beziehungsarten können hier nachgelesen werden, vgl. code.google.com (2010). Außerdem befindet sich eine Übersicht im Anhang.</p>
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